Hochhaus in Graz
ÖWG Wohnbau beendet Sanierung in der Arnold-Luschin-Gasse

Das Hochhaus verfügt über eine Gesamtnutzfläche von circa 5.170 Quadratmetern und umfasst 44 Wohnungen, fünf Büroeinheiten, einen Gewerbebetrieb sowie eine Tiefgarage.

ÖWG Wohnbau setzt verstärkt auf die Sanierung sowohl eigener als auch verwalteter Bestandsobjekte, um Wohnraum nachhaltig zukunftsfit zu gestalten. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die umfassende energetische Sanierung eines Projekts in der Grazer Arnold-Luschin-Gasse, die von ÖWG Wohnbau umgesetzt wurde. Die Grundlage dafür bildete der Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft im September 2023 zur Fassadensanierung, deren Arbeiten mittlerweile abgeschlossen sind.

"Wir als ÖWG Wohnbau haben bereits seit einigen Jahren unsere Bemühungen und Zielsetzungen im Bereich Klimaschutz verstärkt. Dabei stützen wir uns auf unsere guten Erfahrungen der letzten Jahre mit nachhaltigen Sanierungen zur Energieeinsparung. Dadurch verbessert sich auch die Wohnqualität für die Bewohner:innen erheblich. Jüngstes erfolgreiches Beispiel ist das Hochhaus in der Grazer Arnold-Luschin-Gasse", sagte Hans Schaffer, Vorstandsdirektor von ÖWG Wohnbau. 

Wohnungen, Büros und Gewerbebetrieb 

Das Hochhaus in der Arnold-Luschin-Gasse 6, errichtet in den frühen 1970er-Jahren, liegt in unmittelbarer Nähe zum Grazer Hauptbahnhof direkt am stark frequentierten Eggenberger Gürtel. Das Gebäude verfügt über eine Gesamtnutzfläche von 5.169,88 Quadratmetern und umfasst 44 Wohnungen, fünf Büroeinheiten, einen Gewerbebetrieb sowie eine Tiefgarage.

Ziel der umfassenden Maßnahmen war eine nachhaltige Modernisierung, die sowohl ökonomischen als auch ökologischen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig spürbare Verbesserungen für Bewohner:innen und Eigentümer:innen schaffen sollte. Im Zuge der Sanierung wurde laut ÖWG das Gebäude funktional, technisch und auch optisch auf einen zeitgemäßen Stand gebracht.

Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen, © Martin Schönbauer

Die einzelnen Sanierungsmaßnahmen

Ein besonderer Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahmen in der Arnold-Luschin-Gasse lag auf dem präventiven Brandschutz. Sämtliche Wohnungseingangstüren sowie alle Türen in Keller- und Nebenräumen wurden durch moderne Feuerschutztüren ersetzt. Zudem wurden die technischen Einrichtungen umfassend überarbeitet und an die aktuellen Brandschutzvorschriften angepasst.

Technik, Energieeffizienz und Co. 

Darüber hinaus wurden die Elektrosteigleitungen erneuert, was die Betriebssicherheit verbessern und das Risiko künftiger Ausfälle reduzieren soll. Auch die Beleuchtung im Stiegenhaus wurde vollständig modernisiert: Eine Umstellung auf energieeffiziente LED-Technologie mit Bewegungsmeldern soll nicht nur den Energieverbrauch und die laufenden Betriebskosten senken, sondern gleichzeitig zu einer höheren Sicherheit beitragen.

Im Zuge der umfassenden energetischen Sanierung wurde die bestehende Eternitfassade durch ein Wärmedämmverbundsystem ersetzt. Dadurch können laut den Verantwortlichen CO₂-Emissionen nachhaltig reduziert, Energie eingespart und die Betriebskosten langfristig gesenkt werden. 

Weitere Maßnahmen 

Ein weiterer wesentlicher Aspekt war der Austausch aller Fenster durch Schallschutzfenster, gerade aufgrund der verkehrsreichen Lage. In Kombination mit der verbesserten Wärmedämmung sollen sich die Maßnahmen zudem positiv auf die Heizkostenbelastung der Bewohner:innen auswirken.

"Das Thema Bauen wird sich künftig gravierend ändern. In Zukunft werde man mehr revitalisieren und nachverdichten müssen. Es geht darum, die Sanierungsraten für thermische Sanierungen zu erhöhen. Mit unseren Sanierungen beweisen wir das, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind", so Christian Krainer, Vorstandsdirektor von ÖWG Wohnbau, abschließend. 

www.oewg.at

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