Fotos aus dem Börsendorfer Salon
Volksbank Wien initiiert Förderprojekt für Musiknachwuchs

Am 26. Mai 2026 fand die Auftaktveranstaltung der Initiative "Förderung Wiener Nachwuchstalente" statt. Das Kooperationsprojekt von mehreren Wiener Institutionen und Partnern aus der Musikbranche unterstützt junge Komponist:innen bei der Erschaffung neuer Werke.

Die Förderung des musikalischen Nachwuchses steht im Zentrum einer neuen Kooperation im Wiener Musikverein. Unter dem Titel "Förderung Wiener Nachwuchstalente" luden die VB Wien Beteiligung eG, die Volksbank Wien AG und die Callias Foundation am Dienstag, dem 26. Mai 2026, zu einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung in den Börsendorfer Salon.

Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit dem Klavierhersteller Börsendorfer und dem Musikverlag Universal Edition, bei der nachkommenden Generation von Kunstschaffenden anzusetzen, um neue Kompositionen zu ermöglichen und die Stadt Wien als internationale Kulturmetropole weiter zu stärken. 

Alle Augen auf Wagner und Lenaerts

Im Zentrum des Abends standen die neuesten Kompositionen von Alexander Maria Wagner und Anneleen Lenaerts. Alexander Maria Wagner gab dem Publikum tiefere Einblicke in die Inspiration hinter seinem Werk "Kokon d’amour". Dieses schildert eine klangliche Metamorphose. Beginnend bei einer einzelnen Tonspur steigert sich das Stück nämlich über Verdichtung und Ekstase bis zum finalen Aufplatzen, woraus die menschliche Stimme als Vox humana hervorgeht.

Da Anneleen Lenaerts wegen eines Engagements in Athen nicht persönlich anwesend sein konnte, wurde ihre Komposition in ihrer Abwesenheit präsentiert. Jan Moritz Onken, der Gründer und künstlerische Leiter der Callias Foundation, verlas stattdessen ihre Gedanken zum Werk. Die musikalische Umsetzung übernahm Christoph Traxler, Professor an der Musikhochschule und regelmäßiger Gast bei den Wiener Philharmonikern.

Starke Partnerschaft für Kultur und gesellschaftliches Engagement 

Die Redebeiträge von Nora Ferenczy-Kwasniak (Volksbank Wien AG), Martin Heilinger (VB Wien Beteiligung eG), Jan Moritz Onken (Callias Foundation) und Vladimir Bulzan (Bösendorfer) hoben den hohen Stellenwert von Kunst, Nachwuchsförderung und gelebten genossenschaftlichen Werten hervor. Ein zentrales Thema war dabei die Absicht, wirtschaftliche Erfolge gezielt in regionale Förderprojekte zu investieren. Diese Initiativen sollen direkt den Menschen, Kund:innen und Mitgliedern in Wien zugutekommen.

Onken betonte: "Mich bewegt als Dirigent die Frage, wie wir als Stiftung unser Leitmotiv 'Die Kunst zu hören' an einem Ort wie dem Musikverein in Wien im Dialog mit Menschen und Kooperationspartnern in Wien, Europa und weltweit weiterentwickeln können. Neues zu ermöglichen, neue Kompositionen im 
Rahmen der Frage, was eine Europäische Seidenstraße sein könnte, mitzubegünstigen. Das wird möglich dank besonderer Förderpartner wie der Volksbank Wien."

Heilinger erklärte zudem, dass ihm die Förderung von Nachwuchskünstler:innen als Eigentümergenossenschaft der Wiener Kund:innen und Mitglieder ein besonderes Anliegen sei. Kunst sei in Zeiten gesellschaftlicher Disruptionen ein wesentlicher Faktor, um Menschen zu verbinden. Die Volksbank Wien AG nutze einen Teil ihrer Gewinne zur Förderung regionaler Projekte, die den Menschen, Kund:innen und Mitgliedern in Wien zugutekommen würden. Als genossenschaftliche Bankengruppe seien sie die Alternative für Menschen, die diese Werte ebenso leben wollten wie sie selbst.

Digitale Einblicke in die Zukunft der Musik

Im geschichtsträchtigen Bösendorfer Salon unter dem Goldenen Saal des Musikvereins verschmolzen auf diese Weise klassische Musik, Dialog und regionales Engagement zu einem stimmigen Ganzen. Der voll besetzte Saal und die vielen positiven Reaktionen der Gäste habe die Volksbank Wien in ihrer Philosophie "Gutes zieht Kreise" bestärkt. 

Das Förderprojekt schlägt zudem eine Brücke zwischen musikalischer Tradition und digitaler Moderne. Über die European Silk Road App wird das Projekt für das Publikum transparent und nahbar: Kund:innen können die Entwicklung der Werke von der ersten Notenskizze bis zur Konzertbühne digital begleiten. So soll die Zukunft der klassischen Musik nicht nur gefördert, sondern für alle Beteiligten interaktiv erlebbar gemacht werden.

Einen Eindruck von der Veranstaltung können Sie mittels Galerie gewinnen.

www.volksbank.at

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