21 Dienstnehmer betroffen
Bittere Pleite eines bekannten Restaurants in Kitzbühel

| Tobias Seifried 
| 17.03.2026

Vom Konkurs des Gamsstadt-Lokals sind 21 Dienstnehmer:innen betroffen, deren Löhne seit Februar 2026 offen sind. Eine Fortführung ist nicht geplant.

Kitzbühel wird von der Pleite eines bekannten Gastronomiebetriebs erschüttert: Über das Vermögen der Das Steghaus Betriebs GmbH wurde am Landesgericht Innsbruck ein Konkursverfahren beantragt, wie der Alpenländische Kreditorenverband am Dienstag mitteilte. Bei der Gesellschaft handelt es sich um die Betreiberin des "Steghaus am Schwarzsee".

Das Restaurant zählt zu den bekannten Lokalen der Gamsstadt und beschäftigte zuletzt 21 Mitarbeiter:innen. Deren Löhne und Gehälter sind laut Angaben seit Februar 2026 offen.

Pachtvertrag aufgelöst

Als Auslöser für die Insolvenz nennt das Unternehmen eine überraschende Entscheidung des Verpächters. Demnach wurde der Pachtvertrag unerwartet mit Wirkung zum 30. April 2026 aufgelöst. Damit sei dem Betrieb die wirtschaftliche Grundlage entzogen worden. Laut der Betreiberin wäre das Steghaus grundsätzlich positiv weiterführbar gewesen.

Die finanzielle Situation zeigt ein vergleichsweise überschaubares Bild. So bestehen die Aktiva im Wesentlichen aus Vorräten im Wert von rund 30.000 Euro, Bankguthaben von etwa 41.000 Euro sowie offenen Forderungen. Dem stehen Verbindlichkeiten von insgesamt rund 200.000 Euro gegenüber. Von der Insolvenz sind etwa 45 Gläubiger:innen betroffen, darunter Lieferant:innen, Mitarbeiter:innen sowie öffentliche Stellen wie Finanzamt und Sozialversicherung.

Schließung statt Sanierung

Eine Fortführung des Betriebs ist nach Angaben der "Steghaus am Schwarzsee"-Betreiberin nicht vorgesehen. Vielmehr wurde angeregt, das Unternehmen im Zuge des Konkursverfahrens zu schließen – dem hat die Gesellschaft bereits zugestimmt.

www.akv.at

www.steghaus.at

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