Andreas Babler auf Betriebsbesuch
Vizekanzler stattete Post-Logistikzentrum in Inzersdorf einen Besuch ab

| Larissa Bilovits 
| 09.02.2026

Das Paket-Logistikzentrum gilt nicht nur als zentraler Knotenpunkt für die Zustellung an Wiener Haushalte, sondern auch als Vorzeigestandort für Technologie und Nachhaltigkeit. Andreas Babler durfte sich am Montag über eine persönliche Führung von Post-Generaldirektor Walter Oblin freuen. 

Rund 250.000 Pakete können im 2024 eröffneten Paket-Logistikzentrum in Wien-Inzersdorf täglich sortiert und weiterverarbeitet werden. So wurden mehr als 46 Millionen der insgesamt 232 Millionen Pakete, die 2025 durch die Österreichische Post AG transportiert wurden, hier sortiert. Unterstützt werden die rund 1.600 Mitarbeiter:innen des Standorts dabei von modernen Automatisierungstechnologien, die vor allem bei körperlichen oder repetitiven Tätigkeiten nützlich sein sollen – erweisen sich diese als erfolgreich, werden sie auf weitere Standorte der Unternehmensgruppe ausgerollt.

Vizekanzler auf Betriebsbesuch

Um sich nun selbst ein Bild der Arbeitsweisen vor Ort zu machen, besuchte Österreichs Vizekanzler Andreas Babler am Montagabend gemeinsam mit Post-Generaldirektor Walter Oblin das Logistikzentrum während der Nachtschicht. Begeistert zeigte sich Babler unter anderem vom Auflegeroboter "Robin", der durch Künstliche Intelligenz (KI) dazulernt und so das Gewicht der Pakete sowie die dafür erforderliche Kraft zunehmend besser berechnen kann. Besichtigt wurde außerdem die große Photovoltaikanlage, die auf eine Leistung von mehr als vier Megawatt peak (MWp) kommt, sowie die zwei Schnellladestationen für die ersten E-Lkw der Post, die zwischen dem Logistikzentrum Wien-Inzersdorf und dem Flughafen Wien pendeln. Übrigens beherbergt der Standort zusätzlich auch rund 80 E-Fahrzeuge, die Pakete innerhalb Wiens zustellen. 

Technologie soll Arbeitsbedingungen verbessern

"Die Entwicklung der letzten Jahre hat zu vielen neuen Herausforderungen geführt. Während im Briefbereich die Mengen zurückgehen, sind im Paketbereich stetige Mengenzuwächse zu verzeichnen. Die dafür von der Post eingesetzten modernsten Technologien ermöglichen sowohl Unterstützung für die Mitarbeiter:innen als auch eine schnelle Zustellung an die Kund:innen. Und genau dies sollen die neuen Technologien auch leisten: Verbesserte Arbeitsbedingungen und optimierte Abläufe, sodass alle von der technischen Entwicklung profitieren", erläutert Babler, und ergänzt: "Als zuständiger Bundesminister ist es mir zudem ein zentrales Anliegen, auch für zukünftige Herausforderungen die passenden rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen."

"Als Österreichische Post sind wir ein heimischer Leitbetrieb und eine sichere sowie attraktive Arbeitgeberin für rund 20.000 nach Kollektivvertrag angestellten Menschen in diesem Land", so Oblin. "Unser Standort in Wien-Inzersdorf ist ein Beispiel dafür, wie wir in innovative Technologien und Nachhaltigkeitsmaßnahmen investieren, um eine verlässliche Postversorgung für alle Österreicher:innen zu gewährleisten. Um das auch in Zukunft zu ermöglichen, braucht es zeitgemäße regulatorische Rahmenbedingungen und einen Wettbewerb auf Augenhöhe."

www.post.at

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