Besucher- und Umsatzrekord
Wiener Ballsaison zieht positive Halbzeitbilanz

Mit mehr als 600.000 abgesetzten Eintrittskarten verzeichnet die heurige Saison einen Besucher- und Umsatzrekord.

Die Ballsaison ist im vollen Gange. Begonnen mit der Quadrille am Graben (LEADERSNET berichtete), verteilen sich die Tanzveranstaltungen über mehrere Wochen und finden schließlich offiziell ihren Höhepunkt mit dem Wiener Opernball, der heuer am 12. Februar 2026 stattfinden wird (LEADERSNET berichtete hier und hier). Die heurige Ballsaison zeigt sich dabei als besonders, denn sie schickt sich an, alle Rekorde zu brechen. 

Erstmals werden am Ende der Wiener Ballsaison nämlich mehr als 600.000 Besucher:innen ihre Walzerrunden auf zumindest einer Ballveranstaltung gedreht haben. "Fast alle Bälle sind ausverkauft, es gibt nur noch wenige Restkarten", betont Dominic Schmid, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, der eine Weiterentwicklung bei den Bällen sieht. "Was wir beobachten, ist eine Modernisierung und Professionalisierung der Bälle. Durch moderne Marketingstrategien, neue Themenformate und differenzierte Preismodelle ist das Angebot breiter und zugänglicher geworden." Bemerkbar mache sich dies in den Bilanzen der Ballveranstalter:innen, aber auch begleitenden Branchen, darunter Taxiunternehmen, Hotels, Restaurants, Schneidereien oder auch Frisur:innen. 

Schmid erklärt weiter: "Wenn die Ballsaison mit 17. Februar am Faschingsdienstag endet, wird sie dem Standort Wien einen Umsatz von mehr als 235 Millionen Euro beschert haben. Das bedeutet einen neuen Rekordwert nach den rund 205 Millionen im Vorjahr." Abschließend verweist der Obmann auf ein Abschlussevent: "Die Wiener Tanzschulen eröffnen die Ballsaison nicht nur mit einer Quadrille am Graben, die auf Instagram mehr als 500.000 Mal gesehen wurde, sie laden auch zum Abschluss dorthin. Am Faschingsdienstag lassen sie mit einem letzten Walzer ebendort die Narrensaison ausklingen."

www.wko.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV