"Ghost-Bots"
KI-Avatar von verstorbenen Angehörigen kostet 140 Dollar

| Redaktion 
| 20.05.2024

Black Mirror lässt grüßen. Für etwas Kleingeld kann man sich nun eine Nachbildung eines Verstorbenen anschaffen.

In China wächst gerade eine neue Industrie heran, die virtuelle Avatare verstorbener Familienmitglieder erstellt. Die Trauernden können mit dem Avatar interagieren und mit ihm reden. Generiert wird das Bild anhand von Fotos und Videos der Verstorbenen. Die Stimme kann anhand aufgezeichneter Telefonate imitiert werden, die Persönlichkeit wird auf Basis aufgezeichneter Kommunikation nachgebaut, etwa aus Chat-Verläufen oder E-Mails

Das Erstellen eines Avatars einer verstorbenen Person ist durch den Fortschritt der KI-Technologie deutlich günstiger geworden. Rund 140 bis 150 Dollar koste es demnach heute, während es vor ein paar Jahren noch jenseits von 1000 Dollar waren. 

Vereinzelt gibt es aber auch ethische Bedenken. Entkräften wollen die Unternehmen das aufgrund des Umstandes, dass die Avatare nur mit ausdrücklicher Zustimmung von unmittelbaren Familienmitgliedern erstellt werden. Schwierig werde es laut Yang aber dann, wenn etwa ein Familienmitglied dem Avatar zustimmt, ein anderes aber nicht. 

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