Traditionsbäckerei legt Millionenpleite hin

| Tobias Seifried 
| 21.11.2023

Der Betrieb mit mehreren Filialen und Kaffehäusern hat Passiva in Höhe von 2,37 Millionen Euro angehäuft. Neben Privatpersonen zählen auch regionale Lebensmittelhändler, Fleischer sowie Gastronomiebetriebe zu den Kund:innen.

Wie der KSV1870 mitteilt, wurde über die Traditionsbäckerei Szutiak am Landesgericht Graz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Von der Pleite sind 14 Dienstnehmende und 38 Gläubiger:innen betroffen. Zu dem Unternehmen zählen die Produktionsstätte in Markt Martmannsdorf sowie zwei Filialen (Markt Martmannsdorf und Ilz) mit angeschlossenen Kaffeehäusern. 

Neben dem klassischen Ladenverkauf sowie Hauszustellungen erfolgt der Vertrieb von Backwaren auch im B2B Bereich. Zu den Kund:innen zählen regionale Lebensmittelhändler, Fleischer sowie Gastronomiebetriebe.

Passiva in der Höhe von 2,37 Millionen Euro

Ob diese auch in Zukunft beliefert werden können, muss sich erst zeigen. Szutiak beabsichtigt laut dem Kreditschutzverband das Unternehmen im Rahmen des Sanierungsverfahrens fortzusetzen. Den Passiva in Höhe von 2,37 Millionen Euro stehen Aktiva in Höhe von 983.0000 Euro gegenüber. Der größte Teil der Schulden betrifft den offiziellen Angaben zufolge Bankverbindlichkeiten.

Die Insolvenzgläubiger:innen erhalten zur vollständigen Befriedigung ihrer Forderungen eine Quote von 20 Prozent zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplanvorschlages. Der Insolvenzverwalter werde nun das Ansinnen der Traditionsbäckerei zu prüfen haben, ohne dass ein weiterer Ausfall für die Gläubiger:innen droht, so der KSV1870.

Welche Gründe für die Pleite ausschlaggebend waren, geht aus dem Insolvenzantrag nicht hervor.

www.ksv.at

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