Ex-"Presse"-Chef Nowak schreibt jetzt für die "Krone"

| Tobias Seifried 
| 04.06.2023

Nachdem er bei seinem alten Arbeitgeber über Chats mit Thomas Schmid stolperte, schreibt Rainer Nowak nun im bunten Sonntagsmantel der Kronen Zeitung eine Wirtschaftskolumne. Bei der Premiere geht er mit der Politik hart ins Gericht.

Rainer Nowak hat eine neue berufliche Aufgabe. Der frühere Chefredakteur und Herausgeber der Presse schreibt ab sofort für die Kronen Zeitung. Konkret verfasst er jeden Sonntag eine Seite in der "Krone bunt", in der er aktuelle Wirtschaftsthemen kommentiert. 

"Inflation verantworten"

Seine erste Kolumne vom 4. Juni trägt den Titel "Inflation verantworten". Dabei geht er u.a. mit der aktuellen Politik hart ins Gericht, die mit diversen Entscheidungen die Teuerung in Österreich angeheizt statt abgeschwächt habe. Zudem kritisiert er, dass sich die politischen Verantwortlichen für ihre Entscheidungen so gut wie nie rechtfertigen müssten bzw. zur Verantwortung gezogen würden. Gleichzeitig führt Nowak einige Maßnahmen an, mit denen gegengesteuert werden könnte. 

Nowak in der Krone buntNowaks erste Seite in der "Krone bunt" © LEADERSNET

Über Chats mit Thomas Schmid gestolpert

Rainer Nowak legte seine Funktionen bei der Presse zurück, nachdem Chats mit Ex-Öbag-Chef Thomas Schmid aufgetaucht sind (LEADERSNET berichtete). In einem Bericht der WKStA zeigte sich, dass der Ex-Presse-Chef in einem Chat mit Schmid Ambitionen auf den ORF-Chefposten formulierte. Weiters ging es auch über einen Job für seine Frau (LEADERSNET berichtete). Nowaks Nachfolger bei der Presse als Chefredakteur ist Florian Asamer (LEADERSNET berichtete).

www.krone.at

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