So sehen Österreicher:innen die "Klima-Kleber:innen"

Die Mehrheit der Einheimischen findet es zwar gut, auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen, aber nicht jeder Zweck rechtfertigt für sie die Mittel.

Wichtig ist für die Österreicher:innen, dass niemand bei Klimaprotesten zu Schaden kommen dürfe, das zeigen die Ergebnisse der am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Meinungsforschungsinstitute Spectra und Integral.

Hälfte unterstützt Forderungen

Knapp die Hälfte der Bevölkerung hält die Forderungen der Aktivisten der "Letzten Generation" für berechtigt. Sich dafür auf Straßen zu kleben, findet ein Großteil aber nicht in Ordnung.

49 Prozent bewerten die Klebeaktionen als sehr negativ, 18 Prozent als eher negativ. 16 Prozent stehen voll bzw. eher dahinter, und 18 Prozent äußerten sich "neutral". Dabei gehe es den Kritiker:innen aber eher um die Art des Protestes, als um den Protest an sich. Die Hälfte von ihnen hält es sehr wohl für wichtig, den Klimawandel zu thematisieren.

Mehrheit für härtere Strafen

Dennoch würde eine Mehrheit von 53 Prozent der Befragten härtere Strafen für die Aktivist:innen begrüßen. Allerdings – und das ist nicht uninteressant – finden 40 Prozent jener "Hardliner" es positiv, dass die Aktivist:innen damit den Fokus auf den Klimawandel lenken.

Knapp ein Drittel aller Befragten war der Ansicht, dass dem Thema schon zu viel Aufmerksamkeit gewidmet werde. Die beiden Marktforschungsinstitute befragten zwischen 26. und 31. Jänner 1.000 für die österreichische Bevölkerung repräsentative Personen zwischen 16 und 75 Jahren online.

www.spectra.at

www.integral.co.at

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