Beim kraftwerk Sommerfest hoch über Wien wurde in die Zukunft geblickt

200 nationale und internationale Marketiers folgten der Einladung von CEO Heimo Hammer. LEADERSNET.tv war ebenfalls mit dabei. Es wurde nicht nur gefeiert, sondern auch diskutiert - Thema: "Beyond Strategy. Creativity. Technology. Data."

Warum gerade Beyond wird sich so mancher fragen? Erfolgreich zu sein in turbulenten Zeiten ist gar nicht so einfach. COVID, Krieg in der Ukraine, extrem hohe Inflation, Rezession in vielen Ländern, Fachkräftemangel, Lieferengpässe etc. sind Rahmenbedingungen, die Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung herausfordern.

Beim Panel Beyond Creativity & Beyond Data diskutierten Tina Kaufmann und Michael Pirka, Metro, Thomas Schöneich, European Handball Federation (EHF), Roman Sindelar neuer Kreationschef von kraftwerk und Anna Wessely Head of Digital Strategy, kraftwerk über den Zusammenhang von Kreativität und Daten.

Datenstrategie & -qualität lässt oft zu wünschen übrig

Bei Metro setzt man verstärkt auf die Kombination von Kreativität und Daten, wobei Michael Pirka die Vorteile von datengetriebenen Marketing anhand des Projekts Affinity Cluster hervorhob. Tina Kaufmann schätzt die Kreativität pro Land bei Metro, wobei ausgehend von der Marke und CD, es genügend Freiheit gibt, um kreative Spielräume national nutzen zu können. Die EHF (European Handball Federation) setzt immer mehr auf Fan-Engagement und Consumer Insights, um den Fans noch mehr Excitement zu bieten. "Die EHF bietet seit zwei Jahren AI-gestützten Videocontent an, der in real-time je Land / Fan die besten Szenen, Tore, Saves etc. on-the-fly zusammenstellt", so Thomas Schöneich.

Roman Sindelar setzt neben seinen hohen Designansprüche sehr stark auf Daten. Jedes professionelle, kreative Briefing baut auf einer sauberen und guten Datenanalyse auf. "In den Daten steckt oft mehr als so mancher glaubt", resümiert kraftwerk-Kreativ-Chef Roman Sindelar. Anna Wessely gibt vielen Unternehmen in Österreich die Schulnote "genügend", was Datenstrategie und Datenqualität bei Unternehmen angeht. Einfache Analytics Daten, Verkaufszahlen und Marktforschung reichen nicht mehr aus, um sich BEYOND und damit vor dem Wettbewerb zu platzieren. „Gute Daten machen den Unterschied", so die digitale Strategie-Chefin Anna Wessely.

Beim Panel Beyond Strategy & Beyond Technology diskutierten Univ. Prof. Wolfang Güttel, TU-Wien, Alfred Wurmbrand, CEO Würth, Stefan Scherzer, CTO kraftwerk, Stefan Reich, CEO der kraftwerk Tochter Next One und Greenpass Gründer und CEO Florian Kraus.

"Man muss laufend State-of-the-Art sein"

Wolfgang Güttel präsentierte sein Buch "Erfolgreich in turbulenten Zeiten" und hat damit den Nagel auf dem Kopf getroffen. Viele Unternehmen beginnen erst in der Krise Strategien zu hinterfragen bzw. neue Technologien einzusetzen. Sein OeNB-Projekt über die digitale Transformation der Hidden Champions aus Österreich zeigt, dass Unternehmen ohne (digitale / Daten) Strategie "kaum Zukunft" haben und viele Leader in der Krise schmerzlich lernen müssen, wie man sich und andere erfolgreich steuert. Für Alfred Wurmbrand, CEO Würth, sind die multiplen Krisen eine große Herausforderung, aber die strategische Basis der letzten Jahre hat dazu geführt, dass Würth auch in den Krisenjahren einen Bonus ausgeschüttet hat und einige Innovationsprojekte erfolgreich vorangetrieben wurden.

Der neue kraftwerk CTO Stefan Scherzer kommt von bitpanda und hat im Rahmen der Diskussion das alte Credo "Never touch a running system" zu Grabe getragen. „In der heutigen Zeit muss man laufend State-of-the-Art sein und kann nicht auf alten Systemen herummurksen", betont Stefan Scherzer ⎼ allerdings mit einem pragmatischen Schmunzeln, dass es manchmal nicht anders geht. Stefan Reich von Next One hat nach acht Jahren im Perfomance- und Datengeschäft auch ein Schmunzeln auf den Lippen, wenn es um die Frage der Datenstrategie und datenbasierten Unternehmensstrategie geht. "Es ist wirklich interessant, dass oft große nationale und internationale Marken keine Datenstrategie haben bzw. viel zu wenig mit ihren schon vorhandenen Daten machen. Allerdings boomt der Markt von "Data Intelligence", also der sinnvollen Verwendung von Daten im Sinne einer unternehmensübergreifenden Datenstrategie", so Stefan Reich.

Florian Kraus, CEO des Scaleups Greenpass, verbindet ökologische Baumaßnahmen mit nachhaltigen Algorithmen, um zum Beispiel wie bei IKEA am Westbahnhof die Raumtemperatur im Sommer um 1,5 Grad abzusenken. Er freut sich, dass von Greenpass schon über 200 Projekte erfolgreich umgesetzt wurden. "Die Verbindung von Nachhaltigkeit mit intelligenten Lösungen ist ein exponentiell wachsender globaler Markt", so Florian Kraus.

Mit dabei waren

Das Beyond Feeling am kraftwerk-Sommerfest genossen u.a. Martin Distl (Group M), Wolfgang Fabian, Helmut Otahal, Stefan Sulzbacher (Interwetten), Daniel Marwan (e-punkt), Bettina Pokorny, Michael Schwarz (MONDI), Martin Kernthaler, Hannes Unterberger (EVVA), Bernhard Kolb (VAMED), Thomas Koch, Sebastian Schön (Raiffeisen Bausparen), Wolfgang Land (CONTAINEX), Alfred Liebich (Liebich & Partner), Erich Lummerstofer (Austria Trend Hotels), Alexander Oswald (FUTURA), Doris Palz (A Great Place to Work), Franz Schifflhuber (BMF), Verena Schobesberger, Simon Schütt (VIG), Hans Zeger (Globaltrust), Gerhard Handler (FULL), Bernhard Koler (METRO), Jürgen Hofer (Horizont), Paul Leitenmüller (Leadersnet), Arno Wohlfarter u.v.a.

LEADERSNET.tv hat einige der honorigen Gäste vor die Kamera geholt. Neben kraftwerk CEO Heimo Hammer kamen noch Wolfgang Güttel, Buchautor und Professor an der TU Wien, Alfred Wurmbrand, CEO Würth, Thomas Schöneich (EHF) und Florian Kraus, CEO Greenpass, zu Wort.

Eindrücke sehen Sie nicht nur im Video sondern auch in unserer Galerie.

www.kraftwerk.co.at

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