Österreicher gehen wieder häufiger einkaufen und tragen dabei gerne Maske 

Die Offerista Group Austria hat im Rahmen einer Studie das "Kaufverhalten im Wandel" unter die Lupe genommen.

Wie beeinflusst Corona unser Einkaufsverhalten? Wie fühlen wir uns beim Shoppen? Hat sich etwas grundlegend geändert? Diese und viele weitere Fragen wurden bei der dritten Studie "Kaufverhalten im Wandel" der Offerista Group Austria erhoben.

Es kehrt wieder Normalität ein

"Die Ergebnisse sind deswegen interessant, da nun in einer dritten Studie – nach einer ersten Ende März 2020 und einer zweiten Mitte April 2020 – erneut das Thema Kaufverhalten abgefragt wurde. So liefern Entwicklungsfragen, die bereits in den ersten beiden Erhebungen gestellt wurden, besonders spannende Ergebnisse und geben darüber Aufschluss, wie sich das Kauf- und Konsumverhalten in den letzten Monaten verändert hat", erklärt die Offerista Group in einer Aussendung.

Es ist wieder mehr Normalität beim Einkaufen eingekehrt: Das ist das Ergebnis der Studie. In der Offerista-Umfrage Mitte April gaben lediglich 30 Prozent an, sich beim Einkaufen wie vor Corona zu fühlen. Ende Juli gibt bereits mehr als jeder Zweite (57 Prozent) an, dass für ihn das Einkaufserlebnis wieder so ist, wie vor Corona. Auch die Angst, sich beim Einkauf anzustecken, ist von 26 Prozent (April) auf 16 Prozent zurückgegangen.

Ausgaben nehmen wieder zu

Die Österreicher und Österreicherinnen gehen wieder häufiger einkaufen. Im März gab jeder Zweite an, nur einmal die Woche im stationären Supermarkt einzukaufen. Ende Juli sind es 37 Prozent, die nur einmal die Woche ihren Einkauf erledigen. Dementgegen ist die Anzahl der Personen, die wieder täglich shoppen gehen, von fünf Prozent (März) auf 17 Prozent gestiegen.

Seit der Wiedereröffnung des gesamten stationären Handels Mitte April 2020 haben 58 Prozent aller Mehrfachantworten der Teilnehmer ergeben, dass sie seit dieser Wiedereröffnung zwischen ein bis fünf Mal stationär eingekauft haben. Darüber hinaus zeigt sich jeder Zweite froh, dass der stationäre Handel wieder geöffnet hat und nutzt dies auch. Budgetär gesehen, geben 55 Prozent genauso viel Geld aus wie vor Corona. Mehr als ein Drittel der Befragten gibt aktuell im Lebensmitteleinzelhandel mehr Geld aus.

Es wird zunehmend mehr auf Regionalität und Qualität geachtet. Je älter die Befragten sind, desto mehr Wert legen sie auf diese beiden Kriterien. Insgesamt ist die Wichtigkeit von Qualität im Vergleich zu Mitte April von 21 auf 31 Prozent gestiegen.

Jeder Fünfte von Masken genervt

Mit 24. Juli 2020 wurde die Maskenpflicht in den österreichischen Supermärkten wieder eingeführt. Mehr als zwei von drei Befragten (68 Prozent) geben in der Erhebung Ende Juli an, froh darüber zu sein, dass dies geschehen ist und so wieder mehr Maßnahmen zur Eindämmung des Virus getroffen werden. Insbesondere die Personen in der Zielgruppe 55+ zeigen sich darüber begeistert (78 Prozent). Nicht einmal ein Fünftel der Befragten gibt an, von der Wiedereinführung der Maske im Supermarkt genervt zu sein.

"Wie schon in den letzten beiden Studien zum Thema Kaufverhalten, hat sich auch dieses Mal gezeigt, dass der stationäre Handel für die Verbraucher wichtiger ist denn je. Die Befragten zeigen sich froh, dass der gesamte stationäre Handel wieder geöffnet ist. Die Österreicherinnen und Österreicher gehen wieder häufiger einkaufen, das Bewusstsein für Regionalität und Qualität steigt kontinuierlich. Und auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht in den Supermärkten wurde sehr positiv aufgenommen", so Oliver Olschewski, Geschäftsführer der Offerista Group Austria. (red)

www.offerista.com

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Über die Studie

Als Basis für die Studie diente eine Stichprobengröße von 1.248 Personen im Alter ab 18 Jahren im Erhebungszeitraum von 27. Juli bis 3. August 2020. Durchgeführt wurde die Umfrage mittels Fragebogen über die hauseigene App wogibtswas.at.

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