"Wir wollen mit unserer Unterstützung auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten"

Stefan Dörfler, Vorstand der Erste Bank im Interview.


Die Thiem-Show in New York wird noch mehr Tennisfans in die Stadthalle locken. Was ist Ihnen neben Reichweite bei einem Event-Sponsoring wichtig?

Beim Sponsoring steht bei uns nicht nur der Werbeeffekt für unser Unternehmen im Mittelpunkt, sondern wir wollen mit unserer Unterstützung in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Bildung auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Neben Spitzensport-Events wie den Erste Bank Open 500, der Erste Bank Eishockey Liga und dem Vienna City Marathon sind wir zum Beispiel seit mehr als 40 Jahren Hauptsponsor der Sparkasse Schülerliga-Sparten Fußball für die Burschen und Volleyball für die Mädchen. 

Mit der Präsenz auf Drucksorten etc. ist es wohl nicht getan. Wie möchten Sie die Menschen rund um das Turnier abholen?

Es gibt rund um die Erste Bank Open 500 eine ganze Menge Side-Events, Themen-Tage und Möglichkeiten für die jungen Besucher. Wir haben im Vorfeld z.B. mit der spark7 ballkids-challenge tennisbegeisterte Jugendliche als Ballkinder gecastet. In der Turnierwoche gibt es dann spannende Dinge wie den Tom’s-Talk, bei dem Thomas Muster am Erste Bank WelcomePoint promintente Persönlichkeiten interviewt. Und für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird das Turnier live auf nationalen und internationalen TV-Sendern und im Internet übertragen.

Wie verändert die Digitalisierung das Sportsponsoring?

Die Digitalisierung im Sponsoring ermöglicht es präziser und unmittelbarer mit Fans zu interagieren. Die digitalen Kanäle ermöglichen somit völlig neue vermarktbare Online-Reichweiten und Interaktionen für Sponsoren, wodurch neue Zielgruppen gewonnen werden können.

Macht ein österreichischer Tennisstar wie Dominic Thiem das Event attraktiver?

Natürlich hat Dominic Thiem dem österreichischen Tennis wieder einen riesen Schub gegeben. Heimische Nachwuchsspieler haben wieder ein großes Vorbild, dem sie nacheifern können. Jeder Sport braucht seine Helden. Thiem unterstreicht zudem, dass es in Österreich nicht nur großartige Wintersportler gibt, sondern dass wir insgesamt ein sportliches Land sind und auch in anderen Bereichen an der Weltspitze mitmischen.

Sie selbst haben lange und sehr gut Tennis gespielt. Sie waren während Ihres Studiums in der Österreich-Rangliste unter den Top 30. Wie schätzen Sie die aktuelle Form von Dominic Thiem ein?

Nach einer bis dahin etwas durchwachsenen Hartplatzsaison hat Dominic Thiem bei den US Open zu seiner Top-Form gefunden und in dem grandiosen Match gegen Nadal nur denkbar knapp verloren. Danach hat er Österreich zum Daviscup-Sieg gegen Australien geführt und gleich das nächste Turnier in St. Petersburg gewonnen. Es stehen also nun alle Zeichen auf ein hervorragendes Saisonfinale und ich freue mich schon riesig darauf, ihn bei den Erste Bank Open 500 live spielen zu sehen. Seine Chancen auf einen Einzug ins Finale sind heuer sicher so gut wie noch nie – und das würde die Stadthalle definitiv zum Kochen bringen!

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