Microsoft Österreich-CEO Ritz über die vier Thesen der Digitalisierung

| 15.03.2018

Digital Leadership, kultureller Wandel und Künstliche Intelligenz standen beim Trenkwalder Salon im Fokus. 

Microsoft Österreich-CEO Dorothee Ritz präsentierte beim Trenkwalder Salon vier Thesen der Digitalisierung: Gemeinsam mit Martin Jäger, COO der Trenkwalder Group AG sowie Digitalisierungs-Verantwortlicher der Gruppe, besprach Frau Ritz unter anderem spannende Themen wie Digital Leadership.

Die gebürtige Deutsche war bereits in unterschiedlichen Führungspositionen bei Microsoft tätig und ist seit Juli 2015 General Managerin bei Microsoft Österreich. Die Doktorin der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Online-Recht mit Master-Abschluss in European Community Law der Universität London, hat es sich zum Ziel gesetzt die digitale Transformation in Österreich mitzuentwickeln.

"Nur wer es in Zukunft schafft, ganzheitlich digital zu denken, wird auch im Wettbewerb bestehen. Denn die digitale Transformation bedeutet neben dem technologischen vor allem auch einen kulturellen Wandel. Besonders wichtig ist es, dass digitale Bildung flächendeckend als Schulfach in das Lehrprogramm aufgenommen wird. Ohne passenden Bildungsansatz kann Digitalisierung nicht erfolgreich sein", betont die Microsoft Chefin.

Zum Thema Künstliche Intelligenz äußerte sich Ritz weitgehend positiv. Richtig eingesetzt können Menschen durch KI sinnvoll in unterschiedlichen Bereichen unterstützt werden. Von der Produktionsplanung bis zur Maschinenwartung sowie im medizinischen Bereich, beispielsweise bei der Bekämpfung von Krebs, kann KI von entscheidendem Nutzen sein.  
Dafür benötigt es allerdings ethische Standards und Rahmenbedingungen, damit sich Menschen nicht durch die neue Technologie bedroht fühlen: "Wir von Microsoft haben vier Prinzipien festgelegt, wie wir unsere KI-Tools konzipieren, sodass sich Menschen perfekt unterstützt und nicht ersetzt fühlen. Künstliche Intelligenz muss transparent sein und die Effizienz maximieren, ohne die Würde der Menschen zu zerstören. Sie muss zudem für den Schutz der Privatsphäre ausgelegt werden. Und der wichtigste Punkt: Ohne passenden Bildungsansatz kann Digitalisierung nicht erfolgreich sein“, erklärt Ritz.

Unter die zahlreichen Gäste mischten sich unter anderen Elisabeth Gürtler von der Spanischen Hofreitschule, Schlumberger-CEO Arno Lippert, Patricia Neumann, Country General Manager bei IBM Österreich, Stefan Ottrubay von der Esterházy Privatstiftung sowie Michael Scherz von der Wirtschaftskammer Österreich, Technisches Museum Wien-Geschäftsführerin Gabriele Zuna-Kratky und viele andere interessierte Zuhörer. (jr)

Wer sich die spannende Diskussion nicht entgehen ließ, sehen Sie in unserer Galerie.

at.trenkwalder.com

 

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