"Wer auf leeren Pisten fahren will, soll mehr zahlen"

Dynamic Pricing - Liftkartenpreis nach Angebot und Nachfrage?

"Wer ausgerechnet zu Weihnachten und Silvester skifahren will, soll dafür viel bezahlen. Wer im Jännerloch kommt, deutlich weniger", sagte der deutsche Markenexperte Klaus-Dieter Koch zum Kurier und stößt damit auf Unverständnis bei den heimischen Touristikern. Kunden würden dem Experten zufolge einsame Pisten suchen und diese Sehnsucht könne man monetarisieren. "Wer auf einer Piste mit wenig Menschen fahren will, soll dafür bezahlen. Technisch ist das möglich, weil Ski Data ja schon jetzt jederzeit weiß, wie viele Menschen im Skigebiet sind", so Koch.

Flexible Liftkartenpreise seien derzeit kein Thema für die Salzburger Seilbahnwirtschaft. Stark schwankende Preise seien auch eine Mentalitätsfrage. Das Verständnis dafür sei in den USA wesentlich stärker ausgeprägt als in Europa, so der Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft, Ferdinand Eder. (jw)

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