Anti-Trump-Hotel eröffnet in Washington

Weltweit erstes politisch motiviertes Hotel soll "Zufluchtsort für Demokraten" werden und global expandieren. 

Die in Hongkong beheimatete Langham Hospitality Group sagt den Trump-Hotels sowie der Einstellung des US-Präsidenten den Kampf an. Am nördlichen Ende der National Mall, sozusagen direkt vor der Haustüre des US-Präsidenten, eröffnet im kommenden Jahr die politisch-orientierte Hotelmarke "Eaton Workshop". Man will mit "provokativen Inhalten“ und einer "gemeinsamen sozialen Mission" Gäste und Locals zusammenbringen sowie einen "Zufluchtsort für Demokraten" schaffen.

In der Lobby sollen Clips der Präsidentschaftswahlen von 2012 und 2016 unter der Frage "How did this country get to where it is today?" laufen. In den Konferenzräumen sind "TED Talks" oder Diskussionsrunden am Kamin rund um politische Themen geplant. Neben Bibel gibt es in den über 200 Zimmern auch UNO-Menschenrechtscharta und Koran. Auch beim Personal wird auf die Werte geachtet: So ist Beverage Director Derek Brown, der "Bartender of the Year" ist, eben auch als Aktivist gegen sexuelle Diskriminierung und Übergriffe in der Gastronomie bekannt. 

"Ich sehe Hotels als Beitrag zu einer besseren Welt", so Katherine Lo, Tochter des Gründers der Langham Hospitality Group, die für die neue Marke verantwortlich zeichnet. Ausgehend vom Flagship-Hotel soll Eaton Workshop zur  globalen Luxus-Brand für soziales und gesellschaftliches Engagement werden. Hongkong (ebenfalls 2018) sowie San Francisco und Seattle (2019) stehen in einem ersten Schritt auf der Agenda. (jw)

www.eatonhotels.com

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