Peugeot will Opel kaufen

Groupe PSA bestätigt Gespräche.

Der deutsche Autobauer Opel soll Medienberichten zufolge an den französischen Konkurrenten Peugeot verkauft werden. Die Europatochter von GM (General Motors) war auch im vergangenen Jahr nicht wie geplant aus den roten Zahlen herausgekommen. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hatte den Brexit und den Verfall des britischen Pfundes dafür verantwortlich gemacht.

Die Gespräche über den Verkauf seien in einem fortgeschrittenen Stadium, zitiert Reuters zwei Insider. Opel und Peugeot hatten bereits vor einigen Jahren eine Allianz angestrebt. Am Ende blieb davon die gemeinsame Produktion von einigen Modellen. Peugeot und Opel würden zusammen einen Marktanteil von 16,3 Prozent am europäischen Automarkt halten, VW kommt auf 24,1 Prozent.

Die Groupe PSA, in deren Besitz Peugeot ist, äußert sich zu den Gerüchten folgendermaßen: „Seit 2012 arbeiten General Motors und die Groupe PSA in einer Allianz zusammen, die heute drei Projekte in Europa umfasst und erhebliche Synergien für die beiden Gruppen generiert. Innerhalb dieses Rahmens prüfen General Motors und die Groupe PSA regelmäßig auch weitere Expansions- und Kooperationsmöglichkeiten. Die Groupe PSA bestätigt, dass sie gemeinsam mit General Motors zahlreiche strategische Initiativen erwägt, mit dem Ziel, ihre Rentabilität und operative Effizienz zu verbessern, darunter auch eine mögliche Akquisition von Opel.“ (jw)

www.peugeot.com

www.opel.at

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