Zwei Welt-, zwei Europa- und 33 Österreich-Premieren bei der Vienna Autoshow

Die Zukunft der Autos ist elektrisch und selbstfahrend.

400 Neuwagen von 40 Automarken sind derzeit bei der Vienna Autoshow zu sehen, darunter befinden sich heuer zwei Welt-, zwei Europa- und 33 Österreich-Premieren. Seat stellt den neuen Seat Leon erstmals  der Weltöffentlichkeit vor, Škoda feiert mit dem völlig überarbeiteten Škoda Octavia eine Messe Welt-Premiere. Europa-Premieren gibt es bei BMW und Mini.

"Clean" prägt alle Hersteller

Zero Emissions, Connected Apps, E-Mobilität, Plug-In, Hybridantrieb, On-Board Infotainment, innovative und intelligente Assistenzsysteme und autonomes oder teilautonomes Fahren sind die Begriffe und Technologien mit denen die 40 Automarken daherkommen. Ein Blick auf die 400 Neuwagenmodelle zeigt zudem eine seltene Einheit unter den Marken. Die Neuwagen wirken modern und ästhetisch, vielfach in ihrer Form sehr „clean“. Klare Linien, schnittiges Design, futuristische Elemente kombiniert mit kraftvollen, aber unheimlich effizienten Motoren fallen auf.

„Die Zukunft unserer Autos ist elektrisch und selbstfahrend. Die Technik wird uns Menschen im Auto immer mehr Aufgaben abnehmen, der Straßenverkehr wird dann komfortabler und sicherer. Elektroautos werden den Verkehr umweltfreundlicher und damit gesünder für uns alle machen. Mit doppelt so vielen Neuzulassungen haben wir 2016 bei den E-Autos einen kleinen Boom erlebt. Diesen Trend beschleunigen wir mit unserem E-Mobilitätspaket“, so Verkehrsminister Jörg Leichtfried. Ziel ist es, Österreich bis 2020 elektrofit zu machen. Dafür haben Verkehrsministerium, Umweltministerium und Auto-Importeure ein gemeinsames Maßnahmenpaket in der Höhe von 72 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Dieses umfasst unter anderem Ankaufprämien für Elektro-Fahrzeuge, den flächendeckenden Ausbau von E-Ladestationen und eine eigene grüne Nummerntafel für E-Autos. Die Forschung und Entwicklung von selbstfahrenden Autos fördert das Verkehrsministerium mit rund 20 Millionen Euro. Es ermöglicht zudem allen interessierten Unternehmen neue Systeme auf Österreichs Straßen zu testen.

6,8 % mehr als im Jahr 2015

„Für die österreichische Automobilbranche war 2016 ein ausgesprochen gutes Jahr – bezogen auf die Pkw-Neuzulassungen war es das drittbeste Jahr in der jüngeren Automobilgeschichte“, zog der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Günther Kerle, Bilanz. Dies liege zum einen an den positiven Absatzzahlen, die im Gegensatz zu früheren Jahren nicht von strategischen Kurzzulassungen herrühren, sondern ein echtes Wachstum des Marktes widerspiegeln. Zum anderen konnten im vergangenen Jahr unter anderem mit dem Elektromobilitäts-Förderpaket und der KFG-Novelle wesentliche Fortschritte in den derzeit wichtigsten Bereichen für die Branche erzielt werden. Negativ beurteilte Kerle hingegen die einseitige öffentliche Debatte zum sogenannten Dieselprivileg: „Es ist mir schleierhaft, wie man vor dem Hintergrund, dass die Autofahrer ohnehin schon im europäischen Vergleich überdurchschnittlich finanziell belastet werden, überhaupt von einem ‚Privileg‘ sprechen kann – nur, weil Benzin eben noch höher besteuert ist.“ Die Automobilbranche gilt als eine der innovativsten Branchen derzeit. „Im Sinne des Wirtschaftsstandortes Österreich ist es ungemein wichtig, die Branche nicht andauernd an den Pranger zu stellen, sondern im Gegenteil, bei all diesen Entwicklungen vorne mit dabei zu sein“, stellte Kerle fest. "Wie bereits im Vorjahr entwickelte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen 2016 positiv“, so Peter Laimer,  verantwortlich für die Kfz-Zulassungsstatistik bei Statistik Austria. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 329.604 Pkw neu zugelassen – das entspricht einer Zunahme von 6,8 % gegenüber dem Jahr 2015.

Plus bei Elektro-Pkw

Benzin-Hybrid Pkw konnten um mehr als die Hälfte zulegen (+55,5 %), ausschließlich elektrisch betriebene Pkw um mehr als das Doppelte (+128,1 %) auf 3.826 Stück. Wie bereits 2014 und 2015 nahmen auch 2016 die Neuzulassungen der Lkw gegenüber 2015 um 9,9 % auf insgesamt 39.958 Stück zu und erreichen damit einen neuen Höchstwert. „Die Neuzulassungen von einspurigen Kfz liegen im Jahr 2016 mit 43.621 Stück um 12,5 % über dem Vorjahreswert - damit konnte die Negativentwicklung der vergangenen sieben Jahre beendet werden“, führte Peter Laimer abschließend aus. (jw)

www.viennaautoshow.at

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