Helvetia-Studie
Auto bleibt wichtigstes Verkehrsmittel für den Sommerurlaub

| Redaktion 
| 28.06.2026

Eine aktuelle Studie zeigt zudem, dass für die Mehrheit der Österreicher:innen Sicherheit, Planung und digitale Begleitung zentrale Faktoren bei der Sommerreise sind. Bereits vor der Abfahrt beginnt für viele die intensive Vorbereitung auf den Urlaub.

Für viele Menschen in Österreich ist das eigene Auto auch im Sommer 2026 das zentrale Verkehrsmittel für die Urlaubsreise. Laut einer Helvetia-Studie, die vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent durchgeführt wurde (siehe Infobox), planen 56 Prozent eine Reise mit dem Pkw. Ausschlaggebend sind dabei vor allem Flexibilität und Unabhängigkeit. Zudem geben 54 Prozent an, sich im Auto sicherer zu fühlen als bei einer Flugreise. 

Vorbereitung als wichtiger Teil der Reiseplanung

Die Vorbereitung spiele für Reisende eine entscheidende Rolle. 89 Prozent der Befragten informieren sich vor längeren Autofahrten über die geplante Route. Unbekannte Strecken stellen für 44 Prozent eine Belastung dar, wobei insbesondere die jüngere Generation betroffen ist. 51 Prozent der Gen Z empfinden das Fahren auf neuen Routen als stressig. 

Auch der technische Zustand des Fahrzeugs wird unterschiedlich sorgfältig überprüft. Während 84 Prozent der Babyboomer ihr Auto vor längeren Fahrten kontrollieren, etwa hinsichtlich Reifendruck oder Flüssigkeitsständen, liegt dieser Anteil bei der Gen Z bei 70 Prozent. 

Smartphone als ständiger Begleiter

Das Smartphone ist bei Reisen ein zentraler Bestandteil der Ausstattung. Es wird nicht nur zur Navigation genutzt, sondern auch zur Unterhaltung und als Sicherheitsinstrument. Für 86 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass das Gerät bei längeren Fahrten ausreichend geladen ist. Besonders Frauen legen darauf Wert (93 %), während der Anteil bei Männern bei 80 Prozent liegt.

KFZ-Studie © Helvetia 

Darüber hinaus nutzen viele das Smartphone zur Gestaltung der Reiseatmosphäre. Podcasts, Musik und Hörbücher sind weit verbreitet, 35 Prozent erstellen eigens zusammengestellte Playlists für den Urlaub.

Sicherheit und Vorbereitung im Ausland

Auch bei Fahrten ins Ausland spielt Vorbereitung eine wichtige Rolle. 79 Prozent der Befragten informieren sich vorab über die geltenden Verkehrsregeln im jeweiligen Land. Ergänzend dazu ist auch der Versicherungsschutz ein relevanter Faktor, insbesondere im Fall von Panne, Unfall oder Diebstahl.

Leistungen wie Pannenhilfe, Abschleppen, Weiter- oder Rückreise sowie Übernachtungsmöglichkeiten können in solchen Situationen organisatorische Unterstützung bieten.

"Gerade vor Urlaubsfahrten zeigt sich, wie wichtig Vorbereitung ist. Route, Fahrzeugzustand, Verkehrsregeln und Erreichbarkeit sind einfache Punkte, die zur Sicherheit und Entspannung beitragen können. Genauso sinnvoll ist ein kurzer Blick in den eigenen Versicherungsschutz: Im Ausland zählen im Ernstfall schnelle Hilfe, klare Abläufe und das Wissen, welche Leistungen tatsächlich gedeckt sind", sagt Andreas Gruber von Helvetia Österreich abschließend.

www.helvetia.com

www.marketagent.com

Über die Studie

Im Auftrag von Helvetia befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Mai 2026 insgesamt 1.000 Personen österreichweit im Alter zwischen 14 und 75 Jahren.

Darunter befanden sich 859 Autofahrer:innen sowie 923 Beifahrer:innen, die zumindest gelegentlich unterwegs sind. Die Erhebung ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.

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Über die Studie

Im Auftrag von Helvetia befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Mai 2026 insgesamt 1.000 Personen österreichweit im Alter zwischen 14 und 75 Jahren.

Darunter befanden sich 859 Autofahrer:innen sowie 923 Beifahrer:innen, die zumindest gelegentlich unterwegs sind. Die Erhebung ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.

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