Eiseskälte und trotzdem hot
Wiener Luxus-Hotel setzt auf Kälte-Schock mit minus 110 Grad Celsius

Im Park Hyatt Vienna hält jetzt die Hollywood-Kältetherapie "PAMA Cryo" Einzug. Drei Minuten frieren sollen Energie boosten, Kalorien verbrennen und Stress wegpusten.

Was in Los Angeles längst zum Alltag von Schauspieler:innen, Athlet:innen und Selbstoptimierer:innen gehört, ist jetzt auch in Wien angekommen: Mit PAMA Cryo bringen Patrick Martinelli und der Orthopäde Patrick Mader die Ganzkörper-Kältetherapie ins Park Hyatt Vienna – inklusive Hollywood-Vibes, Energie-Boost und angeblich bis zu 800 verbrannten Kalorien im Nu.

Das Prinzip klingt simpel, aber frostig: Für exakt drei Minuten wird der Körper der Extremtemperatur von minus 110 Grad Celsius ausgesetzt. Laut den Betreibern soll genau dieser Kälteschock den Kreislauf aktivieren, die Durchblutung steigern und Endorphine freisetzen. Viele Anwender:innen berichten danach von einem "klaren Kopf", mehr Wachheit und einem regelrechten Frischekick.

Schneller Reset für gestresste Workaholics

Martinelli und Mader sehen darin weit mehr als nur einen Wellness-Trend. Mit PAMA Cryo bringe man "ein in internationalen Metropolen etabliertes Longevity-Ritual nach Wien". Ziel sei ein schneller Reset für Menschen mit vollem Terminkalender – also quasi Wellness für alle, die keine Zeit für Wellness haben.

Neben mentaler Frische soll die Kryotherapie auch körperlich einiges bewirken: Muskelkater, Verspannungen und Regenerationszeiten könnten reduziert werden, gleichzeitig werde der Stoffwechsel aktiviert. Besonders interessant für alle mit Sommerfigur-Ambitionen: Laut Martinelli verbrennt der Körper pro Sitzung "bis zu 800 Kalorien". Drei Minuten frieren statt stundenlang schwitzen also.

Aktivierung des Nervensystems

Auch mental soll die Eiskammer ihre Wirkung entfalten. Die Kälte aktiviere das Nervensystem, könne Stress reduzieren und die Konzentration fördern. Viele Nutzer:innen würden sich danach motivierter, leichter und fokussierter fühlen – ein bisschen so, als hätte man den eigenen Akku neu gestartet.

Das Konzept ist bewusst alltagstauglich gehalten: schnell rein, frieren, raus und weiter ins Büro oder zum Dinner. Laut Patrick Mader wirke die Kryotherapie "wie ein gezielter Reiz auf den Organismus" und könne Regeneration sowie Wohlbefinden nachhaltig unterstützen. Das Konzept richte sich an ein breites Publikum und sei für nahezu jeden geeignet (ausgenommen Kinder unter 16 Jahren).

Bleibt nur noch eine Frage offen: Wer braucht noch Eisbäder à la Biohacker, wenn man jetzt mitten in Wien geschniegelt bei minus 110 Grad zittern kann? 

www.hyatt.com/park-hyatt-vienna

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