Fotos der "30 Jahre"-Feier
Wiener Privatklinik lud zur großen Jubiläumsvernissage mit Sebastian Cramer

Mit einer feierlichen Vernissage blickte die medizinische Einrichtung auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Kunstförderung zurück. Die Arbeiten des namhaften Fotografen und Regisseurs bildeten den glanzvollen Rahmen für dieses runde Galerie-Jubiläum.

Seit nun mehr 30 Jahren betreibt die Wiener Privatklinik eine eigene Galerie zur Förderung von Kunst im medizinischen Umfeld. Anlässlich dieses Bestehens fand in der Klinik eine Jubiläumsveranstaltung statt. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete dabei die Eröffnung der aktuellen Ausstellung des Fotografen, Kameramanns und Regisseurs Sebastian Cramer.

Einbettung der Kunst in den Alltag der Klinik

Die Galerie wurde Mitte der 1990er-Jahre von der Künstlerin Annemarie Ebm-Schaljo ins Leben gerufen, die damals begann, Kunstwerke in den historischen Räumen der Wiener Privatklinik auszustellen. Im Zuge baulicher Erweiterungen des Krankenhauses vergrößerten sich seither sowohl die Ausstellungsflächen als auch die Anzahl der repräsentierten Künstler:innen. 

Das Konzept basiert auf der Idee Pablo Picassos, wonach Kunst "den Staub des Alltags von der Seele wäscht". Demnach soll das Angebot auch im medizinischen Kontext eine begleitende Funktion übernehmen und neue Perspektiven eröffnen. Die Galerie ist als fester Bestandteil in den Klinikalltag von Patient:innen, Personal und Besucher:innen integriert. 

"Kunst kann gerade in einem medizinischen Umfeld besondere Momente schaffen – ruhig, inspirierend und verbindend", betont Ebm-Schaljo, künstlerische Leiterin der Galerie an der Wiener Privatklinik.

Über Sebastian Cramer

Cramer arbeitet als Fotograf, Kameramann und Regisseur. Nach seiner Tätigkeit im Werbefilm spezialisierte er sich ab 2009 auf stereoskopische Filmprojekte und arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Wim Wenders zusammen. Seit 2013 widmet sich der Künstler den fotografischen Langzeitprojekten Two Views, einer zeitgenössischen Auseinandersetzung mit der Tradition der Stereofotografie. "In der Tiefe der Bilder steckt eine stille Forderung: Sehen als Beziehung zu begreifen, nicht als Konsum. Wahrnehmen als Akt der Verbundenheit, nicht der Distanz", so einer der zentralen Gedanken seiner Arbeiten. 

Drei Jahrzehnte im Zeichen der Kunst

Rückblickend stellt die Galerie ein zentrales Element in der Identität der Wiener Privatklinik dar, wie Geschäftsführer Thomas Ebm abschließend erklärt: "Seit 30 Jahren verbindet die Galerie Medizin und Kunst auf eine sehr persönliche Weise und ist damit ein besonderer Teil unseres Hauses geworden."

Zu den Künstler:innen, deren Werke im Laufe der Jahre in der Galerie präsentiert wurden, zählen unter anderem Fritz Martinz, Gerhard Almbauer, Alfred Hansl, Karin Hjuber, Peter Meiringer, Nina Ripbauer, Josef Schweikhardt und Robert Zielasco.

LEADERSNET besuchte das Event. Einen Eindruck von der Vernissage können Sie sich mittels Galerie verschaffen. 

www.wiener-privatklinik.com

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