Fusion beschlossen
Sparkassen Baden und Pottenstein bündeln ihre Kräfte

| Larissa Bilovits 
| 21.05.2026

Die beiden Institute haben einen strategischen Zusammenschluss beschlossen. Durch die geplante Fusion soll eine stärkere Regionalbank für den Bezirk Baden entstehen.

Die Sparkassen Baden und Pottenstein stellen die Weichen für eine gemeinsame Zukunft. Die beiden Institute haben eine Fusion beschlossen, die noch unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Bewilligung steht. Mit dem Zusammenschluss soll eine stärkere Regionalbank entstehen, die ihre Kräfte im Bezirk Baden bündelt, vorhandene Strukturen effizienter nutzt und Kund:innen künftig noch umfassender begleiten kann.

Mehr Schlagkraft im Bezirk Baden

Durch die Fusion entstehe nach Angaben der Institute ein regional stärker aufgestellter Partner. Die Einzugsgebiete der beiden Sparkassen würden einander gut ergänzen und sollen künftig eine umfassendere Versorgung der Kund:innen im gesamten Bezirk Baden ermöglichen. Zugleich soll die Bündelung der Kräfte die Eigenständigkeit der Sparkasse Baden nachhaltig absichern. Entstehen soll eine moderne Regionalbank, die Privatkund:innen ebenso wie Unternehmen langfristig begleiten kann.

Als zentrale Vorteile nennen die Sparkassen unter anderem eine stärkere Marktposition durch gebündelte Kompetenzen, effizientere Strukturen, die Nutzung gemeinsamer Ressourcen sowie erweiterte Beratungs- und Serviceleistungen. Auch Stabilität, Sicherheit und das Bekenntnis zur Region, zu Arbeitsplätzen und lokaler Verantwortung sollen durch den Zusammenschluss gestärkt werden.

"Die Fusion ist ein zukunftsorientierter Schritt, der unsere Position als starke Regionalbank nachhaltig absichert. Gemeinsam können wir unsere Stärken noch gezielter einsetzen und unseren Kund:innen ein erweitertes Leistungsangebot in gewohnt hoher Qualität bieten", so Reinhard Keider, Vorstand der Sparkasse Baden. Und Elisabeth Lambert, ebenfalls Vorständin der Sparkasse Baden, ergänzt: "Für uns steht außer Zweifel, dass Nähe, Vertrauen und persönliche Beratung auch künftig zentrale Erfolgsfaktoren bleiben. Die Fusion eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, ohne unsere regionale Identität zu verlieren – vielmehr wird sie gezielt gestärkt."

Regionale Nähe soll erhalten bleiben

Trotz der geplanten Fusion betonen die Verantwortlichen, dass die regionale Verankerung erhalten bleiben soll. Standorte, Ansprechpartner:innen und das Engagement vor Ort sollen laut den Instituten nicht geschwächt, sondern weiterentwickelt werden. Der Schritt werde daher nicht als Rückzug aus der Region verstanden, sondern als Absicherung der Nähe zu Kund:innen und Mitarbeiter:innen.

Auch die Sparkasse Pottenstein sieht in der Fusion vor allem zusätzliche Perspektiven. "Unsere Einzugsgebiete und Kompetenzen ergänzen sich ideal. Durch die Fusion schaffen wir Stabilität, Effizienz und neue Perspektiven – für unsere Kund:innen ebenso wie für unsere Mitarbeiter:innen", so Dieter Steffl, Vorstand der Sparkasse Pottenstein. Und Renate Lafolie, Vorständin der Sparkasse Pottenstein, erklärt: "Die Fusion ist eine große Chance, um gemeinsam die Zukunft der Region aktiv zu gestalten. Unser Ziel ist es, auch weiterhin als starker, vertrauensvoller Partner für unsere Kund:innen sowie als verlässlicher Arbeitgeber in Pottenstein präsent zu sein."

Die notwendigen internen und aufsichtsrechtlichen Prozesse sind laut den Sparkassen bereits angelaufen. Über weitere Meilensteine im Fusionsprozess wollen die Institute laufend informieren.

www.sparkasse.at/baden

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