Vernetzung wird ausgebaut
ÖFV rückt heimische Franchise-Wirtschaft stärker ins internationale Blickfeld

| Redaktion 
| 01.04.2026

Der Österreichische Franchise-Verband ist seit Jahresbeginn Teil der European Franchise Federation. Damit baut der Verband seine internationale Vernetzung aus und stärkt die Position der Franchise-Branche im europäischen Kontext.

Der Österreichische Franchise-Verband (ÖFV) ist seit Anfang 2026 Mitglied der European Franchise Federation (EFF). Mit dem Beitritt zu diesem europaweiten Netzwerk intensiviert der Verband seine internationalen Aktivitäten und will damit die Bedeutung der österreichischen Franchise-Wirtschaft über die Landesgrenzen hinaus unterstreichen.

"Die internationale Ausrichtung des ÖFV ist ein strategischer Schritt, um österreichische Franchise-Unternehmen in einem globalisierten Markt optimal zu positionieren", sagt Martin Zagler, Präsident des Österreichischen Franchise-Verbands und ergänzt: "Franchising ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Österreich, den wir national sowie international noch bekannter machen wollen. Daher sind wir in diesem Jahr nicht nur Mitglied der EFF geworden, sondern sind auch bei mehreren wichtigen Veranstaltungen, wie etwa der WKO-Gründerwoche oder der Franchise-Expo in Paris, vertreten."

Mehr Austausch und stärkere Vernetzung in Europa

Mit der Mitgliedschaft in der EFF baut der ÖFV seine Kooperation mit Franchise-Organisationen in ganz Europa aus. Im Mittelpunkt stehen der Wissenstransfer, der Austausch bewährter Praktiken sowie die Förderung internationaler und regionaler Partnerschaften. Ziel sei es, österreichische Franchise-Systeme und deren Partner nachhaltig zu stärken und ihnen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Gleichzeitig positioniert sich der Verband verstärkt als Interessenvertretung der Branche auf europäischer Ebene und bringt die Anliegen österreichischer Unternehmen in internationale Diskussionen ein.

Franchise-Wirtschaft mit wachsender Bedeutung

Die Franchise-Branche in Österreich zeigt weiterhin eine stabile Entwicklung. Aktuell sind rund 510 Franchise- und Lizenzsysteme aktiv, die gemeinsam etwa 13.000 Standorte betreiben und rund 95.600 Arbeitsplätze sichern (LEADERSNET berichtete).

Im Jahr 2024 erwirtschaftete die Branche einen Nettoumsatz von knapp 12,4 Milliarden Euro. Zudem sind mehr als 60 Prozent der Systeme auch international tätig, was die zunehmende grenzüberschreitende Ausrichtung unterstreicht.

Damit bleibt laut dem Verband Franchising ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Wirtschaft und fungiere sowohl als Beschäftigungsmotor als auch als Treiber für Innovation und Wachstum.

Europa als strategischer Wachstumsraum

Durch die Einbindung in die EFF erhält der ÖFV erweiterten Zugang zu europäischen Netzwerken und Märkten. Der Austausch mit Partnerorganisationen ermöglicht Einblicke in aktuelle Entwicklungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten innerhalb der EU.

"Unsere Franchise-Unternehmen sind breit aufgestellt. Sie agieren nicht nur im DACH-Raum, sondern zunehmend europaweit. Mit unserer Mitgliedschaft in der European Franchise Federation forcieren wir die europaweite Unterstützung für heimische Franchise-Unternehmen und schaffen neue Chancen für Wachstum und Zusammenarbeit", so Katarina Drevenakova, Generalsekretärin des ÖFV.

www.franchise.at

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