Mühlenriese setzt auf Technologieoffensive
GoodMills modernisiert mit Editel seine digitale Infrastruktur in Europa

| Larissa Bilovits 
| 22.02.2026

Gemeinsam mit dem EDI-Spezialisten wurden neue Lösungen für den elektronischen Datenaustausch in mehreren europäischen Ländern eingeführt. Ziel ist es, die digitale Kommunikation des Mühlenriesens mit Kund:innen und Partnern zu modernisieren und Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten.

Fast drei Millionen Tonnen Getreide verarbeitet GoodMills als führendes Mühlenunternehmen Zentral- und Osteuropas jährlich in seinen 24 Mühlen. Damit versorgt das Unternehmen mit österreichischen Wurzeln rund 50 Millionen Menschen – und würde man aus dieser Menge Brotlaibe zu je 500 Gramm backen, könnte man die Erde damit 37 Mal umrunden.

Was bei einem Konzern mit 1.500 Beschäftigten in sieben Ländern und 1,15 Milliarden Euro Umsatz aber natürlich nicht fehlen darf, ist der Einsatz von modernsten Technologien. Um die Geschäftsprozesse noch effizienter zu gestalten, wurde nun unternehmensweit SAP eingeführt und parallel eine neue Lösung für den elektronischen Datenaustausch (EDI) implementiert. Umgesetzt wurde das Projekt bei laufendem Betrieb vom internationalen EDI-Spezialisten Editel. Dieses umfasste konkret die sukzessive Einführung von SAP in vier Ländern sowie die Modernisierung der digitalen Kommunikation mit Kund:innen, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel.

Vorteil der internationalen Vernetzung

Der Auftakt der Projekte erfolgte in Bulgarien, wo die Implementierung so erfolgreich verlaufen sei, dass sie als "Best Practice" für die weiteren Rollouts diente. In der Folge wurden auch Ungarn, Österreich und Deutschland eingebunden. "Editel hat uns hier alles abgenommen, sodass wir uns während der gesamten Projektphase auf unsere Interna fokussieren konnten", resümmiert Christian Schmidt, SAP Applications Manager bei GoodMills. Als entscheidender Vorteil habe sich zudem erwiesen, "dass Editel in den einzelnen Ländern bereits bei fast allen großen Kund:innen über bestehende Verbindungen verfügte". Insgesamt wurden allein in Ungarn, Österreich und Deutschland mehr als 100 Relationen eingerichtet – also digitale Verbindungen zwischen zwei Partnern, etwa zwischen Hersteller und Händler oder Lieferant und Logistiker, die über EDI miteinander kommunizieren.

"International tätige Unternehmen wie GoodMills, die mit zahlreichen Kund:innen, Logistikern und Lieferanten in geschäftlicher Verbindung stehen, können ihre Effizienz durch den Einsatz digitaler Kommunikation via EDI deutlich steigern. Durch die Automatisierung der Geschäftsprozesse lassen sich jede Menge Ressourcen einsparen, die innerhalb des Unternehmens anderweitig eingesetzt werden können", so Gerd Marlovits, Geschäftsführer von Editel Austria.

Ausweitung geplant

Nach dem erfolgreichen Rollout in vier Ländern zeigt sich Schmidt zufrieden mit dem Ergebnis: "Nach einem herausfordernden Projektverlauf läuft der EDI-Betrieb nun völlig problemlos und wir konnten in allen Ländern mit allen Kund:innen gleichzeitig produktiv gehen. Wenn es einmal zu einem seltenen Supportfall kommt, so steht uns Editel stets zeitnah und lösungsorientiert zur Seite" Künftig sei geplant, schrittweise weitere Kund:innen an die EDI-Lösung anzubinden und den Rollout auf zusätzliche Länder auszuweiten.

www.goodmills.at

www.editelgroup.com

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