Führungskräftewechsel beschlossen
Oberbank-Generaldirektor scheidet Ende 2026 aus

| Redaktion 
| 09.02.2026

Franz Gasselsberger wird sein Amt zum 31. Dezember beenden. Vorgesehen ist, dass Vorstandsdirektor Martin Seiter sein Nachfolger wird, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Am Montag hat die Oberbank mitgeteilt, dass Generaldirektor Franz Gasselsberger um die einvernehmliche Auflösung seines bis Mai 2027 laufenden Vorstandsvertrags mit Wirkung zum 31. Dezember 2026 ersucht hat. Sollte der Aufsichtsrat dem Antrag zustimmen, wird Gasselsberger zum Ende dieses Jahres aus der Geschäftsleitung der Bank ausscheiden.

"Mein Vertrag läuft noch bis Mai 2027. Ich möchte aber kein Rumpf-Geschäftsjahr starten, sondern das Jahr 2026 abschließen und die Bank mit Beginn 2027 in jüngere Hände legen. Nach 45 Jahren Oberbank, davon fast ein Vierteljahrhundert an der Spitze, ist es dann - im Alter von fast 68 Jahren - auch genug. Bis 31. Dezember 2026 bleibe ich mit großer Freude Generaldirektor der Oberbank und werde meine Aufgaben vollinhaltlich erfüllen. Denn: gespielt wird bis zum Schluss", sagt Gasselsberger.

Geplanter Generationswechsel

Der Nominierungsausschuss wird dem Aufsichtsrat voraussichtlich Vorstandsdirektor Martin Seiter als Nachfolger vorschlagen. Die entsprechenden Gremialbeschlüsse sind für März 2026 erwartet. Laut der Oberbank sei der Generationswechsel im Geldinstitut von langer Hand geplant gewesen. "Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat beschäftigen wir uns seit meinem 60. Geburtstag intensiv mit dem Generationswechsel und er ist fast abgeschlossen. Nicht nur im Vorstand, sondern auch auf der ersten Führungsebene", so Gasselsberger abschließend.

www.oberbank.at

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