Konkursverfahren statt Sanierung
Bekannter Maschinenbauer ist endgültig Pleite

| Tobias Seifried 
| 09.02.2026

Anstatt der geplanten Sanierung kommt es zu einem Konkursverfahren. Die Forderungen der Gläubiger:innen belaufen sich auf mehrere Millionen Euro. Aufgrund einer sehr niedrigen Liquidationsquote werden sie nur einen Bruchteil davon bekommen.

Im November 2025 wurde über das Vermögen der SPS Maschinenbau GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Wels eröffnet. Doch wie sich jetzt herausstellt, wird aus der geplanten Sanierung nichts. Wie der KSV1870 und der AKV mitteilten, hat der Maschinenbauer mit Sitz in Altmünster (OÖ) den Antrag auf Annahme eines Sanierungsplans zurückgezogen. 

Die für 12. Februar 2026 anberaumte Sanierungsplantagsatzung wurde bereits abberaumt und das Sanierungsverfahren in ein Konkursverfahren umgewandelt.

Äußerst geringe Liquidationsquote

SPS Maschinenbau wurde bereits kurz nach Insolvenzeröffnung am 24. November 2025 mit insolvenzgerichtlichem Beschluss geschlossen. Zudem haben sämtliche Dienstnehmer:innen ihren Austritt erklärt.

Das vorhandene und verwertbare Vermögen der Gesellschaft beläuft sich laut den Gläubigerschützer:innen nach aktuellen Einschätzungen auf nur rund 348.000 Euro. Demgegenüber stehen aktuell anerkannte Insolvenzforderungen von etwa 4,75 Millionen Euro, was einer geschätzten Liquidationsquote von rund sieben Prozent entspricht.

www.ksv.at

www.akv.at

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