ÖHV-Urlaubsradar
Österreicher verbringen Semesterferien mehrheitlich im eigenen Land

| Larissa Bilovits 
| 02.02.2026

Laut dem aktuellen ÖHV-Urlaubsradar planen heuer wieder deutlich mehr Menschen, in den Semesterferien zu verreisen. Besonders groß ist das Bedürfnis nach Erlebnissen und Action, aber auch Wellnessurlaub gewinnt an Bedeutung. 

Diese Woche starteten mit Wien und Niederösterreich die ersten Bundesländer in die Semesterferien. Diese werden heuer wieder deutlich häufiger für einen Urlaub genutzt, wie der aktuelle Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), für den Reppublika Research rund 1.000 Österreicher:innen befragte, zeigt. Demnach planen 30,7 Prozent der Menschen hierzulande, in den Semesterferien zu verreisen – und damit deutlich mehr als im Vorjahr (25,5%). Knapp die Hälfte bleibt zuhause, und rund ein Fünftel war zum Befragungszeitpunkt noch unentschlossen.

"Die Lust auf Urlaub ist da – gleichzeitig wird bewusster geplant und stärker auf den Preis geachtet", erläutert ÖHV-Präsident Walter Veit und ist überzeugt, dass sich ein Teil der Unentschlossenen letztlich auch noch für einen Urlaub entscheidet.

Mehrheit verbringt Urlaub in Österreich

Wer in den Semesterferien wegfährt, entscheidet sich meist für Urlaub in Österreich. 78,6 Prozent verbringen die freie Zeit im Inland. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2025, als der Anteil noch bei 63,8 Prozent lag. Ausschlaggebend sind laut Veit vor allem kurze Wege, ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis, Verlässlichkeit und die große Auswahl.

Auch bei den Destinationen zeichnen sich klare Favoriten ab. Salzburg führt mit 19,9 Prozent, Tirol folgt mit 14,6 Prozent und gewinnt gegenüber dem Vorjahr an Bedeutung. Die Steiermark liegt mit 13,0 Prozent ebenfalls weit vorne. Besonders die alpinen Regionen profitieren damit vom stärkeren Trend zum Inlandsurlaub. Wien kommt ebenfalls auf 13,0 Prozent und punktet vor allem mit Citytrips, Kultur und Angeboten für ein urbanes Publikum.

Bundesländer Beliebtheit© ÖHV

Aktiv- und Erlebnisurlaube dominieren

Mit Blick auf die Aktivitäten zeigt sich, dass viele die Semesterferien bewusst für Bewegung und Erlebnisse nutzen. Skifahren, Winterwandern und andere Outdoor-Angebote dominieren, entsprechend führen Aktiv- und Erlebnisurlaube mit 39,4 Prozent die Liste an. Gleichzeitig gewinnt das Bedürfnis nach Ruhe an Bedeutung: Wellnessreisen erreichen 25,2 Prozent und sind besonders bei älteren Urlauber:innen zunehmend gefragt. Ergänzt wird das Bild durch Städtereisen und Kultur (16,7 %) sowie Besuche bei Familie und Freund:innen (17,5 %).

www.oehv.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV