Great Place To Work Studie
Wie Unternehmen bei jungen Talenten punkten können

| Larissa Bilovits 
| 21.01.2026

Die neue Studie "Best Workplaces for Young Talents 2026" von Great Place To Work zeigt auf, was der Generation Z im Berufsleben wichtig ist, was sie sich von ihren Arbeitgeber:innen erwarten und was Unternehmen tun können, um sie langfristig zu binden. 

Wer langfristig ein erfolgreiches Unternehmen führen will, kommt nicht drumherum, junge Talente für sich zu gewinnen und mittels starker Unternehmenskultur dafür zu sorgen, dass diese möglichst lange im jeweiligen Betrieb bleiben möchten. Welchen heimischen Unternehmen dies besonders gut gelingt und wie sie dies anstellen, zeigt die neue Studie "Best Workplaces for Young Talents 2026" von Great Place To Work. Im Zuge dessen wurden auch die "Top 10 Best Workplaces for Young Talents 2026" gekürt, die kommende Woche verkündet werden.

Gen Z ist ganz und gar nicht "arbeitsunwillig"

Konkret widerlegt die Studie, die auf einer Mitarbeitendenbefragung von 4.000 Beschäftigten bis 29 Jahre in Österreich basiert, den oft gehörten Mythos der "arbeitsunwilligen Gen Z". Denn tatsächlich wollen viele junge Menschen gerne Leistung bringen, Verantwortung übernehmen und etwas Bedeutenden schaffen – allerdings nur, wenn das Arbeitsklima stimmt. Im Mittelpunkt stehen dabei eine faire Führung, klare Orientierung und ein wahrgenommener Sinn der eigenen Tätigkeit.

Vertrauenskultur führt zu mehr wirtschaftlicher Stabilität

Sind diese Voraussetzungen gegeben, profitieren Unternehmen nicht nur von motivierteren Mitarbeiter:innen sowie einer höheren Attraktivität für junge Talente, sondern sind auch messbar erfolgreicher. Laut Studie ergibt sich nämlich ein klarer Zusammenhang zwischen Arbeitsplatzkultur und wirtschaftlicher Stabilität – letztere ist laut Crif-Risikoscore bei Unternehmen mit ausgeprägter Vertrauenskultur um bis zu acht Prozent höher. 

"Es sind großartige Arbeitskulturen, die erfolgreiche Unternehmensleistung ermöglichen – nicht umgekehrt. Unsere Daten zeigen: Wo Vertrauen, Klarheit und Wertschätzung gelebt werden, steigt nicht nur die Bindung junger Talente, sondern auch die wirtschaftliche Resilienz. Kultur ist kein Soft-Faktor, sondern ein harter Wettbewerbsvorteil", unterstreicht Jörg Spreitzer, Managing Partner von Great Place To Work Österreich.

Was die Top-10 Betriebe auszeichnet

Wie sehr junge Talente von einer solchen Arbeitskultur profitieren, zeigen die "Best Workplaces for Young Talents 2026". So sehen laut der Studie 88 Prozent der Befragten aus den Top-10-Betrieben ihre psychische Gesundheit gewährleistet, weil Well-Being aktiv gefördert wird. In Durchschnittsbetrieben können hier lediglich 58 Prozent zustimmen. Außerdem erleben 91 Prozent in den "Best Workplaces" klare Zielbilder und Orientierung, während es im Österreich-Durchschnitt gerade einmal 55 Prozent sind. 

"Die Generation Z ist die Basis für die Fachkräfte von morgen. Wer ihre Erwartungen ignoriert, riskiert hohe Fluktuation und Wettbewerbsnachteile. Unternehmen, die Sinn, Entwicklung und moderne Führung bieten, sichern sich nicht nur die besten Köpfe, sondern auch nachhaltige Performance", betont Spreitzer und weißt abschließend darauf hin, dass 70 Prozent der Bewerber:innen bei der Arbeitsplatzsuche auf Gütesiegel wie "Great Place To Work Certified" achten

Die gesamte Studie "Best Workplaces for Young Talents 2026" können Sie hier kostenlos downloaden.

Das Ranking der "Top 10 Best Workplaces for Young Talents 2026" wird am 28. Jänner veröffentlicht.

www.greatplacetowork.at

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