Der Wiener Eistraum ist eine der größten mobilen Eislaufanlagen weltweit und findet jährlich seinen Platz auf dem Wiener Rathausplatz. Seit 1996 ist die traditionsreiche Winterveranstaltung bereits fixer Bestandteil des Veranstaltungskalenders und wird von den Einheimischen, aber auch Tourist:innen, gut angekommen, wie die vergangene Saison unter Beweis stellte. Denn im letzten Jahr verzeichnete die Eislandschaft mit rund 770.000 Besucher:innen einen neuen Rekord – ein Meilenstein, den es auch heuer erneut zu erreichen gilt.
Die diesjährige Saison startet am 22. Jänner und wird bis zum 8. März andauern. Das heißt, der Eistraum steht heuer für insgesamt 46 Tage zur Verfügung – und damit noch eine Woche länger als im Vorjahr. Besucher:innen können täglich zwischen 10 und 22 Uhr die mehr als 10.000 Quadratmeter, die sich auf sieben großen Eisflächen erstrecken und einen "Sky Rink" im ersten Stock umfassen, erkunden.
Besuch der Großbaustelle
Die diesjährige Saison startet am 22. Jänner und wird bis zum 8. März andauern. Das heißt, der Eistraum steht heuer für insgesamt 46 Tage zur Verfügung – und damit eine Woche länger als noch im Vorjahr. Besucher:innen können täglich zwischen 10 und 22 Uhr die mehr als 10.000 Quadratmeter, die sich auf sieben großen Eisflächen erstrecken und einen "Sky Rink" im ersten Stock umfassen, erkunden.
Die Aufbauarbeiten für das Winterevent laufen aktuell auf Hochtouren. Bürgermeister Michael Ludwig und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak haben sich daher die Großbaustelle am Rathausplatz gemeinsam am Dienstagvormittag, den 20. Jänner 2026, angesehen. "Der Wiener Eistraum ist seit 30 Jahren ein Aushängeschild für Wien und ein Ort, an dem Bewegung, Begegnung und Lebensqualität zusammenkommen", zeigt sich Ludwig überzeugt. "Mit zahlreichen Innovationen hat sich die Veranstaltung in den letzten Jahrzehnten immer wieder neu erfunden und ist stets am Puls der Zeit. Der Wiener Eistraum ist einzigartig, nachhaltig und offen für alle Generationen. Gerade die Schul- und Kindergartenaktion liegt der Stadt besonders am Herzen."
Und auch Novak sieht in dem Wiener Eistraum mehr als ein gefragtes Freizeitangebot für Wiener:innen. Vielmehr setze die Eislandschaft wirtschaftliche Impulse für die Stadt, stärke den Wintertourismus und schaffe Wertschöpfung für Betriebe in der Branche. "Gleichzeitig setzt er Maßstäbe in Innovation und ökologischer Verantwortung. So verbinden wir wirtschaftliche Stärke mit nachhaltiger Standortentwicklung", so die Stadträtin.
Vieles Neues in 2026
Im vergangenen Jahr wurde das Eingangsportal an der Lichtenfelsgasse neugestaltet. Eine zehn Meter breite, flach ansteigende Treppe, die architektonisch an die Spanische Treppe in Rom angelehnt ist, sowie eine barrierefreie Rampe und ein Aufzug führen Besucher:innen direkt in den ersten Stock des Areals. Dort befindet sich eine große Gastronomie mit Terrasse und Indoor-Bereich, die Platz für rund 200 Gäste bietet. Wer auf Schlittschuhen unterwegs ist, fährt hingegen über eine 150 Meter lange Eisrampe hinaus in den ersten Stock. Oben angekommen bietet sich den Gästen ein seit vergangenem Jahr vergrößertes Areal.
Zum Opening, dem 22. Jänner, wird den Besucher:innen gegen 19 Uhr zudem eine Eröffnungsshow auf der großen Eisfläche vor dem Rathausplatz geboten.
Niederschwelliges Bewegungsangebot für alle Altersgruppen
Kostengünstige bis kostenlose Angebote spielen eine zentrale Rolle beim Wiener Eistraum. So erhalten alle Wiener Kindergärten, Schulen und Hortgruppen im Rahmen der kostenlosen Schulaktion an Schultagen täglich von 10 bis 16 Uhr freien Eintritt im Klassen- bzw. Gruppenverband. Das Angebot zur Turnstunde an der frischen Luft nutzen jährlich rund 45.000 Kinder. Zusätzlich stehen während der gesamten Laufzeit im Rathauspark eine kostenlose Kinderübungsfläche mit 140 Quadratmetern Eis sowie werktags von 10 bis 16 Uhr und am Wochenende von 10 bis 22 Uhr eine weitere knapp 500 Quadratmeter große kostenlose Übungsfläche für Personen jeden Alters zur Verfügung. Helme für Kinder und Erwachsene sowie Doppelkufen für die Kleinsten werden kostenlos angeboten.
Ermäßigungen gibt es übrigens für Senior:innen, Kinder, Mobilpass-Besitzer:innen sowie Familien und Gruppen. Wer seine Tickets online bucht, spart heuer wieder zehn Prozent auf Tickets, den Schlittschuhverleih und diverse Services. Weitere Ermäßigungen können sich die mittlerweile mehr als 250.000 Mitglieder des Vorteilsclubs der Stadt Wien erwarten. Sie sparen jeden Montag nämlich 50 Prozent auf ihr Eislaufticket.
Ebenfalls Teil des Eisvergnügens ist heuer wieder das Eisstockschießen, das auf insgesamt acht Bahnen möglich ist – jeweils werktags von 17 bis 22 Uhr. Ergänzt wird das Angebot schließlich durch ein eigenes Chalet im Rathauspark, das Platz für 20 Personen und eine eigene angeschlossene Eisstockbahn bietet. Die Eisstockbahnen müssen allerdings voran auf der entsprechenden Webseite reserviert werden.
Ein Blick auf die ökologische Verantwortung
Seit 2024 trägt der Wiener Eistraum das "ÖkoEvent PLUS" Zertifikat. In der Gastronomie bedeutet das etwa einen 100 Prozent Bio-Anteil und eine Auswahl an vegetarischen sowie veganen Speisen, die mindestens die Hälfte des Angebots ausmacht. Zudem werden alle Speisen und Getränke in Mehrweggeschirr ausgegeben. Darüber hinaus habe man in den vergangenen Jahren über 20 Prozent des Stromverbrauchs, im Vergleich zu den Vorjahren, einsparen können.
www.stadtwienmarketing.at
www.wienereistraum.com
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