Steuerentlastung bei Lebensmitteln
Mehrwertsteuersenkung: So hoch fällt die Entlastung laut Studie aus

| Wolfgang Zechner 
| 18.01.2026

Die Bundesregierung plant, die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel auf knapp unter fünf Prozent zu senken. Laut einer Analyse von RegioData Research dürften die finanziellen Effekte für Konsument:innen überschaubar bleiben, da voraussichtlich nur ein Teil der Warengruppen von der Maßnahme erfasst wird.

Österreicher:innen geben pro Kopf jährlich rund 1.480 Euro für Grundnahrungsmittel aus. Dazu zählen Lebensmittel des täglichen Bedarfs wie Brot und Getreideprodukte, Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fisch sowie Obst und Gemüse. Nach derzeitigen Informationen wird die geplante Steuersenkung jedoch nur einzelne Produktgruppen betreffen. Entsprechend gering fällt die Entlastung aus. Erwartet wird laut den Marktforscher:innen von RegioData Research eine durchschnittliche Ersparnis von rund zwei bis vier Euro pro Monat und Einwohner.

Datenbasis und Studienhintergrund

Die Berechnungen basieren auf den "RegioData Konsumausgaben 2025" je Einwohner und beziehen sich auf Konsumausgaben aus dem Jahr 2024. Erfasst werden sämtliche Ausgaben für Waren und Dienstleistungen einer Warengruppe, unabhängig davon, ob diese im In- oder Ausland getätigt wurden. RegioData Research mit Sitz in Wien und München ist seit mehr als 20 Jahren auf die Analyse regionaler Wirtschafts- und Konsumdaten in Europa spezialisiert. Welche Produkte künftig konkret als Grundnahrungsmittel gelten und vom reduzierten Steuersatz profitieren, ist derzeit noch offen.

Die Studie von RegioData Research kann hier kostenpflichtig bestellt werden.

www.regiodata.eu

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