"Handyfreiheit"
Drei startet neues Modell für leistbare Smartphones

| Redaktion 
| 29.06.2025

Die neue "Handyfreiheit" soll Handys leistbarer und nachhaltiger machen. Kund:innen zahlen nur die Differenz zwischen Neupreis und Wiederverkaufswert – und können ihr Gerät nach einem Jahr tauschen oder länger nutzen und sparen.

Eine aktuelle marketmind-Studie zeigt: Immer mehr Österreicher:innen nutzen ihr Smartphone intensiver – von Künstlicher Intelligenz über Onlinebanking bis zu Gesundheits-Apps. Gleichzeitig steigt der Wunsch nach leistungsstarker, aber leistbarer Technik. Jede:r Zweite hat in den vergangenen zwei Jahren ein neues Smartphone gekauft, jede:r Vierte investierte dabei rund 1.000 Euro oder mehr. Trotz zunehmendem Interesse an Refurbished-Geräten verstauben fast die Hälfte der Altgeräte ungenutzt in Schubladen.

Neues Finanzierungsmodell

Drei reagiert darauf mit einem neuen Finanzierungsmodell namens "Handyfreiheit". Kund:innen können dabei das neueste Smartphone-Modell ohne Anzahlung mit einem von zwei 5G-Tarifen kombinieren. Anstelle des vollen Gerätepreises zahlen sie nur die Differenz zwischen Neupreis und künftigem Wiederverkaufswert. Dadurch sinkt die monatliche Belastung. Nach zwölf Monaten ist ein Upgrade gegen eine anteilige Gebühr möglich, nach 24 Monaten kostenlos. Wer sein Gerät länger behält, profitiert von einem automatisch reduzierten Monatspreis.

Laut Drei-CEO Rudolf Schrefl habe sich der Marktanteil von High-End-Smartphones innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt. Mit dem neuen Modell wolle man sicherstellen, „dass das Smartphone als Schlüssel zur digitalen Welt leistbar und nachhaltig bleibt“. Gleichzeitig übernehme Drei eine aktivere Rolle in der Kreislaufwirtschaft.

Die marketmind-Handystudie 2025 unter 1.000 Personen zwischen 16 und 70 Jahren zeigt deutliche Nutzungstrends: Bei den unter 30-Jährigen verwenden 86 Prozent KI-Anwendungen wie Sprachassistenten oder ChatGPT, mehr als die Hälfte davon regelmäßig. Acht von zehn Befragten dieser Altersgruppe sehen ihr Smartphone als Bank, Radio, Internet, soziales Netzwerk und Bildschirm zugleich. Auch ältere Nutzer:innen holen auf: 61 Prozent der über 60-Jährigen nutzen soziale Medien, 37 Prozent erledigen Bankgeschäfte online, rund ein Viertel verwendet Gesundheits-Apps.

Immer mehr Einsatzbereiche

Generell erweitern sich die Einsatzbereiche stetig. Zwei Drittel der Befragten nutzen ID Austria oder Cloud-Speicher, ähnlich viele greifen auf Office- und Fitness-Apps zurück. 61 Prozent bezahlen per Handy, 39 Prozent steuern ihr Smart Home, ein Drittel verwendet das Smartphone als digitalen Schlüssel.

Günter Lischka, CCO von Drei, erklärte, die Smartphone-Nutzung habe sich stark verändert, "nur die Finanzierungsmodelle seien seit Jahrzehnten gleich geblieben". Mit der "Handyfreiheit“ wolle Drei ein System schaffen, das den Kauf hochwertiger Geräte erleichtert und deren Lebensdauer verlängert. Gebrauchte Geräte, die Kund:innen zurückgeben, werden von Partnerunternehmen aufbereitet und weiterverkauft.

Das Potenzial für Refurbished-Smartphones wächst: Zwar sind derzeit noch neun von zehn verkauften Handys Neugeräte, doch mehr als die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, künftig ein gebrauchtes Smartphone zu kaufen.

www.drei.at

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