Zum Jahresabschluss der LEADERSNET.tv Business-Talks spricht Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher u.a. über das Wirtschaftsjahr 2022, Konjunkturaussichten, Auswirkungen des Krieges, den Arbeitsmarkt, die Treffsicherheit von Hilfsmaßnahmen und den privaten Konsum. Außerdem verrät Kocher, ob er den Job gerne macht.
Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu und damit gehen auch die beliebten LEADERSNET.tv Business-Talks ins heurige Finale. Zum Jahresabschluss der Interview-Reihe gibt es noch ein echtes Highlight. Paul Leitenmüller, CEO Opinion Leaders Network, spricht mit Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher über die wichtigsten Wirtschaftsthemen der vergangenen zwölf Monate. Darüber hinaus schätzt Kocher die künftige Entwicklung der heimischen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes ein.
Weitere Fragen (siehe Infobox) betreffen unter anderem Themen wie Förderungen, Digitalisierung, Fachkräftemangel, staatlicher Einfluss auf die Privatwirtschaft, Ukraine-Krieg, weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft sowie Wünsche für 2023.
Auf ein Anfangshoch folgte ein Dämpfer
Laut Kocher war das Wirtschaftsjahr 2022 zweigespalten. Zunächst ging es extrem gut los mit einer rasant steigenden Konjunktur. Dann kam der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, der die Dynamik zunächst aber nur langsam gebremst habe. Ab Sommer trübte sich die Stimmung jedoch deutlich stärker ein und im vierten Quartal könnte Österreich nun sogar eine Rezession drohen.
"Aber insgesamt war das Jahr wirtschaftlich noch sehr gut, die Aussichten sind jedoch unsicher. Wir sind an einer gewissen Zeitenwende. Ich bin aber froh, dass wir es geschafft haben den privaten Konsum einigermaßen zu stabilisieren. Das treibt die Wirtschaft. Die direkten Hilfen haben also dazu beigetragen, dass sich die Menschen zumindest zum Teil noch etwas leisten können und wir keinen totalen Einbruch haben", sagt Kocher.
Das gesamte Interview mit Bundesminister Martin Kocher sehen Sie im LEADERSNET.tv-Video oder hören Sie im LEADERSNET-Podcast.
Eindrücke vom Interview gibt es auch in der Galerie.
www.bmaw.gv.at
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