"All jenes Geld, das man nicht kurzfristig braucht, sollte man investieren"

| Tobias Seifried 
| 22.12.2022

Sparen versus investieren? Im Expertentalk mit LEADERSNET.tv gibt Wolfgang Viehauser, CEO der Hypo NOE, Spar-Tipps für das Jahr 2023. Dabei verrät er auch, weshalb man derzeit ausschließlich den "Notgroschen" am Sparbuch liegen haben und welche Frage man sich vorm Investieren unbedingt stellen sollte.

Die Hypo NOE hat rund 600 Mitarbeiter:innen, verfügt über 27 Filialen und ist mit einer Bilanzsumme von 16 Milliarden Euro die zehntgrößte Bank Österreichs. Diese Kennzahlen nennt CEO Wolfgang Viehauser am Anfang des LEADERNSET.tv-Interviews. 

Spezialisierung

Weiters erklärt der Hypo NOE-Chef im Expertentalk mit Paul Leitenmüller, CEO Opinion Leaders Network, dass das Geldinstitut sehr spezialisiert ist. Zum einen auf die Finanzierung von öffentlicher Infrastruktur, wo die Hypo NOE die erfahrenste Bank in Österreich sei. Hierfür sei die Eigentümerstruktur sehr nützlich, denn das Unternehmen befindet sich zu 100 Prozent im Besitz des Landes Niederösterreich. Zum anderen ist die Bank auf Immobilienfinanzierung spezialisiert. Hier werde das gesamte Spektrum abgedeckt - vom Einfamilienhaus über die Eigentumswohnung und gemeinnützigen Wohnbau bis hin zu großen internationalen Immobilienprojekten, so Viehauser.

Wolfgang Viehauser im ExpertentalkPaul Leitenmüller und Wolfgang Viehauser in der Hypo NOE-Zentrale © LEADERSNET

"Sparen versus investieren" bzw. "sparen und investieren"

Im nächsten Themenschwerpunkt geht es um das Thema "sparen versus investieren" wobei der Hypo NOE-CEO hier lieber von "sparen und investieren" spricht. In diesem Punkt hat sich in den letzten Jahrzehnten einiges geändert. Traditionelles Sparen empfiehlt Viehauser nur noch für den klassischen Notgroschen. Damit man abgesichert sei, falls ungeplante Ausgaben anstehen wie etwa eine größere Reparatur oder die Anschaffung einer neuen Waschmaschine. Das große Problem der Österreicher:innen sei jedoch, dass diese deutlich mehr als die dafür notwendigen drei bis fünf Monatsgehälter auf ihrem Sparkonto haben. Heute mache es keinen Sinn mehr, sein gesamtes Vermögen auf ein Sparbuch zu legen. Da die Realzinsen deutlich unter der Inflation liegen, verlieren die Sparer:innen hier täglich Geld. Und das werde sich so schnell auch nicht ändern. Viehausers Tipp: All das Geld, das man nicht kurzfristig benötigt, sollte man investieren.

Ob man hier in Wertpapiere (Aktien oder Anleihen) oder gemanagte Fonds investieren soll, welche Frage man sich vorm Investieren unbedingt stellen sollte und weitere Experten-Tipps verrät Wolfgang Viehauser im LEADERSNET.tv Expertentalk.

www.hyponoe.at

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