Apple will Abzug der iPhone-Produktion aus China beschleunigen

| Redaktion 
| 04.12.2022

Zuletzt gab es im weltweit größten Zuliefererwerk Unruhen aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen, was zu Lieferengpässen im Weihnachtsgeschäft führt.

Apple hat dem Wall Street Journal zufolge in den letzten Wochen seine Pläne beschleunigt, Teile seiner Produktion aus China abzuziehen. Dabei steht vor allem das iPhone im Mittelpunkt. Das Smartphone ist nach wie vor die größte Cashcow des Konzerns. Im heurigen Weihnachtsgeschäft drohen aufgrund der Probleme in chinesischen Werken jedoch massive Lieferengpässe.

"Flucht" nach Indien und Vietnam

Apple habe seine Zulieferer aufgefordert, die Montage von Produkten (auch iPads, Macbooks oder AirPods werden in China gefertigt) in andere Länder Asiens aktiver zu planen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Insider. Verlagerungen solle es insbesondere nach Indien und Vietnam geben.

Unruhen in iPhone-Werk lässt Umsatz einbrechen

Zu der Entwicklung hätten auch die Unruhen im weltweit größten iPhone-Werk des Apple-Zulieferers Foxconn beigetragen, hieß es. Unlängst wurde von diversen Nachrichtenagenturen darüber berichtet, dass Probleme in dem Werk in der chinesischen Industriestadt Zhengzhou die Produktion vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft beinträchtigen würden. In der Fabrik wird vor allem die neue iPhone 14-Reihe gebaut. Die Herstellung der Apple-Smartphones werde um mindestens 30 Prozent zurückgehen. 

Konkret ist von sechs Millionen iPhones, die im heurigen Weihnachtsgeschäft fehlen werden, die Rede. Für Apple bedeutet das einen Umsatzrückgang von mehreren Milliarden US-Dollar.

www.apple.com

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