Rassismus: Firmen wollen Logo ändern

Sowohl "Uncle Ben's" als auch die Pepsi-Marke "Aunt Jemima" reagieren auf die anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA.

Die Anti-Rassismus-Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten sorgen dafür, dass einige Unternehmen über die Wirkung bestimmter Marken nachdenken. So hat der Softdrink-Gigant Pepsi jetzt angekündigt, dass seine Marke "Aunt Jamima" einen neuen Anstrich bekommen soll. 

Die Ursprünge der über 130 Jahre alten Marke, deren Produktpalette in erster Linie vor allem Backmischungen für Frühstückspfannkuchen und Sirup umfasst, basieren auf Rassen-Stereotypen, so Marketingchefin Kristin Kroepfl von der Pepsi-Tochter Quaker Foods. Das Logo zeige klischeehaft eine schwarze Frau im Stil einer freundlichen Dienerin. Pepsi will sowohl die Verpackung als auch den Markennamen von "Aunt Jamima" ändern. Präsentiert werden sollen diese Änderungen im vierten Quartal.

Auch die Reismarke "Uncle Ben's", die zum US-Lebensmittelkonzern Mars gehört, soll verändert werden. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von "rassistischen Vorurteilen und Ungerechtigkeiten" leisten und das Logo ändern. Dieses zeigt den Kopf eines älteren schwarzen Mannes. Wie das neue Logo aussehen könnte, sei derzeit noch unklar. Man wolle "alle Möglichkeiten" prüfen, um das Erscheinungsbild "weiter zu entwickeln". (red)

www.unclebens.at

www.auntjemima.com

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