Coronakrise: Diese Automarken hatten die meiste Medienpräsenz

Der Observer hat untersucht welcher Hersteller von Anfang Jänner bis Ende April das meiste Geld für Printwerbung ausgegeben hat.

Die Media-Intelligence-Agentur Observer ist für das A&W Magazin der Frage nachgegangen, welche Automarken während der Coronakrise in Österreich die meiste Präsenz in Printmedien hatten. Als Basis für die Berechnung wurde der Anzeigenpreisäquivalents (APQ) – hierbei handelt es sich um den Werbewert, der sich aus der Größe des Printclippings in Relation zum Satzspiegel und zum Anzeigenpreis pro Seite ergibt – herangezogen.

Untersucht wurde der Zeitraum 1. Jänner bis 30. April 2020. Für eine weitere Differenzierung wurde die Beobachtung in PR, Werbung und Händlerwerbung unterteilt und die Resultate mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres verglichen.

BMW und Kia mit dem höchsten Zuwachs

Die Ergebnisse zeigen, dass BMW mit einem Plus von 96,27 Prozent und Kia mit einem Plus von 79,37 Prozent den mit Abstand höchsten Zuwachs in der Printwerbung verzeichnen. Einzig Skoda kann im Vergleich zum Vorjahr auch noch mit einem Plus aufwarten (32,59 Prozent). In absoluten Zahlen formuliert hat BMW im Untersuchungszeitraum einen APQ von 191.785 Euro erreicht, während er 97.715 Euro im gleichen Zeitraum 2019 betrug.

Im PR-Bereich konnten sich Renault mit einem Plus von 69,24 Prozent und Opel mit einem Plus von 55,26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr am stärksten entwickeln. Beiden Unternehmen gelingt durch diese Steigerung der Eintritt in die Top 10 des APQ-Rankings. Ihre PR-Präsenz ebenfalls erhöhen konnten noch VW mit 27,86 Prozent und Seat mit 11,13 Prozent.

Nur Ford und Audi verzeichnen ein Plus an Händlerwerbung

Ein Blick auf die Händlerwerbung zeigt, dass diese 2020 stark rückläufig ist. Vor allem Seat verzeichnet in diesem Segment ein Minus von 76,58 Prozent. Das zum Volkswagen-Konzern gehörende Unternehmen hat auch bei der Markenwerbung mit minus 75,52 Prozent den größten Einbruch. Einzig Audi und Ford konnten mit jeweils 31,47 Prozent und sieben Prozent bei der Händlerwerbung zulegen.

"Betrachtet man alle drei Bereiche zusammen, so fällt auf, dass Ford die geringsten Änderungen zum Vorjahr hat (PR: -26,62 Prozent, Werbung: -1,45 Prozent, Händlerwerbung: plus sieben Prozent). Mercedes verzeichnet als einzige Automarke eine Senkung in allen Bereichen", so das Observer-Fazit. "Generell verringerte sich die Gesamtsumme der Anzeigenpreisäquivalente aller Marken in dem ausgewählten Zeitraum von 2019 auf 2020 um 27,06 Prozent (2019: 56.590.968 Euro/2020: 44.537.827 Euro). (red)

www.observer.at

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