Skyspace-Lech

Im September 2018 wurde der Skyspace-Lech des US-amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell eröffnet.


Als Turrell im September 2014 Lech besuchte, zeigte er sich von der Gebirgslandschaft fasziniert und befand den Ort mit seinen rauen Witterungsverhältnissen als "perfekt". Nach vier Jahren des Planens und Bauens konnte der Skyspace-Lech eröffnet werden. Der begehbare Lichtraum am Berg lädt zu einer Schärfung der individuellen Wahrnehmung von Raum, Licht und Zeit ein: "My desire is to set up a situation to which I take you and let you see. It becomes your experience.", so Turrell.


Skyspace-Lech © Lech Zürs Tourismus

Das Kunstwerk als ganzheitliche individuelle Erfahrung
Bereits der Weg zum Skyspace-Lech ist Teil einer ganzheitlichen sinnlichen Erfahrung. Er liegt ein paar Gehminuten von Oberlech entfernt auf der Alpe "Tannegg". Der ovale und nach oben gewölbte Bau wurde größtenteils unterirdisch in einem Hügel errichtet: "Damit wird er dem Wunsch des Künstlers nach einem möglichst minimalen Eingriff in die Natur gerecht.", erklärt Otto Huber, Obmann Horizon Field – Kunstverein Vorarlberg. Vor dem Kunstwerk eröffnet sich ein herrliches Panorama, wobei eine Blickachse über den alten Weiler Bürstegg bis hin zum imposanten Gipfel des Biberkopfs reicht. Im Sommer wie im Winter führt ein Wanderweg vorbei und der Skyspace-Lech ist auch von der Skiabfahrt nach Oberlech leicht erreichbar.


Skyspace-Lech © Lech Zürs Tourismus

Der Zugang zum Kunstwerk erfolgt über einen 15 Meter langen Tunnel, "was als Zitat des Eingangsbereichs des Roden Craters in Arizona, des Hauptwerks von James Turrell, gesehen werden kann", wie Prof. Wulf Herzogenrath, Akademie der Künste Berlin und profunder Turrell-Kenner, erklärt. Er führt in den ellipsenförmigen 9m langen und 6m breiten "Sensing Room," der mit einer für Turrell typischen umlaufenden Sitzbank ausgestattet ist. Von hier aus kann der Besucher die Lichtinstallation auf sich wirken lassen. Der Bau ist mit einer speziellen Kuppel versehen, die sich öffnen lässt und somit den Blick für den Himmel frei macht - eine Besonderheit, die es bei keinem anderen Skyspace weltweit gibt.

Der Künstler
James Turrell ist einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Seine Arbeit an der Werkserie Skyspace begann in den 1970ern und umfasst heute über 75 Kunstwerke auf der ganzen Welt. Im Roden Crater, einem erloschenen Vulkan in der Wüste von Arizona, arbeitet James Turrell am größten je von Menschenhand geschaffenen Kunstwerk.


Skyspace-Lech © Lech Zürs Tourismus

Der Skyspace-Lech wird laufend mit einem Lichtprogramm bespielt, das sich zeitlich am Sonnenaufgang und Sonnenuntergang orientiert. Daneben werden individuell vereinbarte Gruppenführungen sowie zwei fixe Besuchstermine pro Woche angeboten.

Mehr Informationen finden sich auf skyspace-lech.com


Advertorial 

leadersnet.TV

Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie weitersurfen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.
Weitere Informationen.