Neo-Eigentümer Signa wagt Job-Kahlschlag bei kika/Leiner

Sanierungskurs fällt härter aus als gedacht.

Signa setzt bei kika/Leiner den Sparstift an und schlägt einen harten Sanierungskurs ein. kika/Leiner muss Kosten senken, Prozesse optimieren und wieder wirtschaftlich arbeiten, lautet es in einer Aussendung. Im Zuge dessen sollen "nach sorgfältiger Prüfung" die Leiner-Standorte in Innsbruck und in Wiener Neustadt sowie die kika-Filialen in Vösendorf und in Spittal/Drau zum 31. Dezember 2018 geschlossen werden. Zum gleichen Zeitpunkt erfolgt die Schließung bzw. Verlagerung der Filialaußenlager Innsbruck und St. Pölten in die entsprechenden Filialen. In der Zentrale in St. Pölten und allen weiteren österreichischen Filialen wird die Personalbesetzung an den wirtschaftlich und vertrieblich notwendigen Umfang angepasst, lautet es weiter. Konkret könnten von den derzeit rund 5100 Arbeitsplätzen letztlich rund 1100 wegfallen, schreibt die Presse.

Fokus auf Kerngeschäft

"Für alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird ein Sozialplan entwickelt", teilt das Unternehmen mit. "Für den anstehenden Prozess wird von uns allen viel Engagement und Einsatz erwartet. Nach den Rückschlägen der letzten Jahre ist es nun wichtig, all unsere Energie endlich wieder auf das Tagesgeschäft zu richten und unsere Kunden optimal zu bedienen. Wir alle gemeinsam werden unser Unternehmen wieder nach vorne bringen! Wir sind absolut überzeugt, dass kika/Leiner mit einem starken Kerngeschäft wieder erfolgreich sein wird", so Wolfram Keil, Vorsitzender des Aufsichtsrats. (jw)

www.signa.at

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