Google und Facebook gehen unter die Häuslbauer

Auch andere Internet-Giganten wie Airbnb wollen Smart Homes anbieten.

Google und Facebook steigen in den Hausbau ein. Wie das Handelsblatt berichtet, wird Google 10.000 Wohneinheiten in der Nähe seines neuen Firmensitzes in Mountain View errichten, die Bauanträge seien im Dezember genehmigt worden. Facebook baut hingegen einen ganzen Stadtteil neben der Erweiterung des Firmensitzes in Menlo Park.

Die beiden Internet-Giganten zielen dabei auf den Smart Home-Markt ab und werden mit Unternehmen zusammenarbeiten, die das notwendige Know-how in diesem Bereich haben. Google soll acht Bauunternehmen angesprochen haben. Darunter das mexikanische Start-up Katerra, das Modulhäuser und -wohnungen herstellt. Ebenfalls kontaktiert wurde Acre aus Mountain View, das schlüsselfertige Häuser mit kompletter Ikea-Küche, Solarenergieversorgung, integrierten "Nest"-Kontrolleinheiten, Tesla Powerwall-Akkus, Sonos Audio, smarten Türschlössern, integriertem Mesh-Wifi und vielem mehr ab 675.000 Dollar (544.000 Euro) anbietet. Der Aufbau soll nur wenigen Tage dauern, verspricht der Anbieter. Die Digitaltechnik wäre beim Hausbau nicht mehr Anhängsel, sondern integrierter Bestandteil von Anfang an.

Auch der Apartment-Vermittler Airbnb baut in Zusammenarbeit mit Immobilienentwicklern eigene Airbnb-Appartementanlagen. Die Wohnungen haben beispielsweise große abschließbare Safes für Wertsachen, wenn der Eigentümer verreist und die Wohnung vermietet. In der Lobby gibt es einen Empfang, der Schlüssel rausgibt und entgegennimmt, Gepäck aufbewahrt. Die Abrechnung und Reinigung der Einheiten wird zentral gesteuert. (as)

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