„Die UN-Nachhaltigkeitsziele können nur durch ein Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik erreicht werden"

40 Vorstände und Geschäftsführer österreichischer Unternehmen entwickelten gemeinsam Lösungsansätze für globale Herausforderungen.

Das Executive Meeting des UN Global Compact, der weltweit größten Initiative für Unternehmensverantwortung, bot 40 teilnehmenden Vorständen und Geschäftsführern die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Abends standen die 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen, die mit Jänner 2016 in Kraft traten. Veranstaltet wurde der Event im Erste Campus in Wien durch das Global Compact Netzwerk Österreich. Das Netzwerk ist zentraler österreichischer Ansprechpartner für die Umsetzung der Sustainable Development Goals durch die österreichische Wirtschaft. Für österreichische Unternehmen bieten die SDGs und deren Umsetzung wichtige Chancen, sind Willibald Cernko (ab Jänner 2017 Risikovorstand der Erste Group), Thomas Schwarz (Geschäftsführer, 11er Nahrungsmittel), Stefan Szyszkowitz (Vorstandsdirektor, EVN) und Walter Wiedenbauer (Geschäftsführer, Sto) überzeugt.  Cernko betont: „Die Wirtschaft ist einer der Treiber für nachhaltige Entwicklung und spielt eine Schlüsselrolle in der Umsetzung der SDGs. Durch ihre Aktivitäten leistet die Erste Group einen Beitrag dazu, die Ziele nicht nur in Österreich zu unterstützen, sondern in allen Ländern, in denen wir tätig sind.“

Vorreiter nachhaltiger Entwicklung

Innovative nachhaltige Geschäftsmodelle präsentierten die fünf österreichischen SDG Pioneers 2016 - Georg Schön (Geschäftsführer, Ashoka), Walburga Fröhlich (Geschäftsführerin, atempo), Ernst Gugler (Geschäftsführer und Eigentümer, gugler*), Robert Matzer (stellv. Geschäftsführer DACH, Pessl Instruments), und Jubin Honarfar (Geschäftsführer und Co-Founder, whatchado). Sie wurden für ihre fundierten Lösungsansätze zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) bei den Vereinten Nationen als Pioniere nominiert. "Die ambitionierten UN-Nachhaltigkeitsziele oder SDGs, zu denen sich Österreich bekennt, können nur durch ein Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik erreicht werden", so die Experten.  Videobotschaften von Bundesminister Jörg Leichtfried und Bundesminister Sebastian Kurz unterstrichen die Bedeutung der SDGs. Stefan Imhof (Sektionschef, Bundeskanzleramt) und Anton Mair (stellv. Sektionsleiter im BMEIA) gaben einen Einblick in aktuelle Entwicklungen auf politischer Ebene und stellten Möglichkeiten vor, wie Unternehmen sich an konkreten Projekten beteiligen können. Peter Giffinger (Managing Director, Saint-Gobain Rigips Austria) erklärte, wie Unternehmen sich im Rahmen des Global Compact Netzwerkes engagieren können, da aktuell an einer weltweiten Strategie zur Unterstützung der SDGs durch den Privatsektor gearbeitet wird

Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Global Compact Netzwerk Österreich, das von respACT – austrian business council for sustainable development koordiniert wird. (jw)

www.respact.at

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