13 Milliarden Umsatz für Rewe International AG

| 09.04.2015

Leichtes Wachstum von 1,46 Prozent gegenüber 2013 trotz schwieriger Wirtschaftslage.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Rewe International AG einen Bruttoumsatz von EUR 13,02 Milliarden verzeichnen. Das entspricht wechselkursbereinigt sowie bereinigt um das nicht fortzuführende Geschäft in Italien einem Wachstum von 1,46 Prozent. Am Heimmarkt Österreich konnte die größte Handelsfirma Billa den Rekordumsatz des Jubiläumsjahres 2013 leicht steigern. Auch die sieben von Wiener Neudorf aus gesteuerten ausländischen Märkte erreichten die geplanten Ergebnisse. REWE International AG bleibt mit einem Marktanteil von über 35 Prozent die Nummer eins im österreichischen Lebensmittel- und Drogeriefachhandel.

Leichtes Wachstum im Ausland

Die schwierige Wirtschaftslage sowie die sinkende Konsumnachfrage in Österreich haben 2014 auch im Einzelhandel und Lebensmitteleinzelhandel Niederschlag gefunden. Ersterer schloss laut WKÖ mit leichten Umsatzeinbußen von 0,5 Prozent ab, letzterer verzeichnete nach Nielsen ein leichtes Wachstum von 0,3 Prozent. „Der Lebensmitteleinzelhandel hat ein schwieriges Jahr hinter sich, der Markt war phasenweise sogar rückläufig. Jubelmeldungen sind angesichts dieser Markt- und Wirtschaftslage unangebracht, wir dürfen aber in Anbetracht der Umstände mit der Umsatzentwicklung der Rewe International AG in Österreich und auf unseren Auslandsmärkten zufrieden sein“, so Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG. „Dass Billa an das beste Jahr der Unternehmensgeschichte mit einem Plus von 0,38 Prozent nahtlos anschließen konnte, ist vor diesem Hintergrund besonders bemerkenswert. Auch beim Marktanteil halten wir den deutlichen Abstand zum Zweitplatzierten.“

Der Umsatz in den sieben Märkten in Zentral- und Osteuropa, deren Vollsortimentsgeschäft von Wiener Neudorf aus gesteuert wird (Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Russland, Slowakei, Tschechische Republik und Ukraine) konnte 2014 wechselkursbereinigt um 4,87 Prozent gesteigert werden. In Russland wurde das Umsatzziel übertroffen. „Die Situation bleibt hier wie auch in der Ukraine aber angesichts der politischen und wirtschaftlichen Lage mehr als herausfordernd“, so das Unternehmen in einer Aussendung. In Italien konzentriert sich Rewe, nach dem Rückzug aus dem Vollsortimentgeschäft, künftig auf die Weiterentwicklung der Discount-Vertriebslinie Penny.

Vorsichtiger Ausblick auf 2015

Das laufende Geschäftsjahr sieht Vorstandsvorsitzender Frank Hensel vorsichtig optimistisch: „Der Markt hat im vergangenen Jahr tendenziell stagniert und zur Zeit ist nicht abzusehen, dass sich die wirtschaftliche Gesamtlage rasch wieder stark ändern wird. Grundsätzlich sind im Lebensmittelhandel Wachstumsstrategien gefragt, die auf neuen Ideen, Geschäftsfeldern und Vertriebsschienen basieren oder aus unserem seit vielen Jahren erfolgreich forcierten Nachhaltigkeitsmanagement resultieren. Angesichts unserer Innovationskraft und Investitionsbereitschaft bin ich guten Mutes, dass wir der Marktlage zum Trotz den Erfolgskurs in Österreich, aber auch auf den Auslandsmärkten fortsetzen werden.“ (as)

www.rewe-group.at

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