Fotos der Eröffnung
Mehr Power für Wien: Saubermacher baut Ladeinfrastruktur für E-Lkw aus

| Gerhard Krispl / LEADERSNET-ART Herausgeber 
| 14.07.2026

Mit Unterstützung des Mobilitätsministers hat Saubermacher am Standort Wien zehn neue Ladepunkte für schwere Nutzfahrzeuge errichtet und schafft damit die Voraussetzungen für die Erweiterung seiner E-Flotte.

Wien zählt zu den wichtigsten Einsatzgebieten der E-Lkw-Flotte von Saubermacher. Mit der Errichtung von zehn neuen Ladepunkten baut Saubermacher den Standort Wien-Oberlaa als Drehscheibe für elektrische Entsorgungslogistik weiter aus. Insgesamt stehen dort künftig 24 Ladepunkte zur Verfügung. Die Inbetriebnahme markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg, den Einsatz von E-Lkw im Abfalltransport weiter zu forcieren und Logistikketten in der Abfallwirtschaft schrittweise ressourcenschonender zu gestalten.

Elektrifizierung auf der Straße und am Standort

Österreichweit sind derzeit 19 E-Lkw für Saubermacher im Einsatz, in der Stadt Wien sind es neun. 2025 legten die E-Lkw alleine in Wien über 100.000 Kilometer zurück. Gerade im städtischen Raum profitieren Kund:innen und Bevölkerung von E-Lkw: Sie verursachen im Betrieb keine direkten Abgasemissionen, durch elektrische Aufbauten und Antriebe wird zudem die Lärmbelastung bei der Sammlung stark reduziert. Neben der Errichtung neuer Ladeinfrastruktur ist auch deren Energieversorgung Teil der Gesamtstrategie von Saubermacher. Für die E-Lkw-Flotte wurden 2025 insgesamt rund 280.000 kWh Ladestrom eingesetzt. Im selben Jahr wurden mit PV-Modulen bereits 1.865.000 kWh erneuerbarer Strom erzeugt, der für Ladeinfrastruktur und Standorte genutzt wurde. Seit Inbetriebnahme des ersten E-Lkw im Jahr 2023 bis Mai 2026 wurden 616.000 kWh Ladestrom vertankt und damit 135.000 Liter Diesel eingespart.

Saubermacher Gründer Hans Roth mit Mobilitätsminister Peter Hanke
Saubermacher Gründer Hans Roth (l.) mit Mobilitätsminister Peter Hanke © Saubermacher/eap.at

Förderungen schaffen Wirkung

Der Ausbau in Wien-Oberlaa zeigt, dass der Umstieg auf elektrische Entsorgungslogistik machbar ist, wenn Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und passende Rahmenbedingungen zusammenspielen. Entscheidend für den weiteren Hochlauf bleiben jedoch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Elektrisch betriebene Fahrzeuge sind in der Anschaffung nach wie vor deutlich kostenintensiver als konventionelle, verbrennerbetriebene Lkw. Damit solche Lösungen künftig noch breiter in den Regelbetrieb kommen, braucht es weiterhin gezielte Fördermodelle sowie wirksame Anreizsysteme, wie beispielsweise eine stärkere Berücksichtigung emissionsarmer Antriebstechnologien bei öffentlichen Vergaben und Ausschreibungen. Das Mobilitätsministerium unterstützt die Elektrifizierung des Schwerverkehrs gezielt mit Förderungen, bekräftigt Minister Peter Hanke: "Als Mobilitätsministerium schaffen wir mit unseren Förderungen die richtigen Rahmenbedingungen und werden diesen Weg konsequent fortsetzen. Allein in den Jahren 2027 und 2028 stellen wir dafür rund 330 Millionen Euro für die Förderung der E-Mobilität bereit." Saubermacher bleibt auf Kurs und schafft Schritt für Schritt die Voraussetzungen für eine leise, effiziente und emissionsärmere Abfallsammlung, wie auch Gründer Hans Roth bestätigt: "Mit jedem zusätzlichen Fahrzeug und jedem neuen Ladepunkt bringen wir diese Entwicklung weiter in die Praxis."

 

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