Warum Alleinbesitz out ist
Luxus-Ferienhaus ohne Millioneninvestment?

| Julia Weninger 
| 15.05.2026

Exklusive Ferienimmobilien galten lange als Symbol für Besitz und Status. Nun gewinnt ein Modell an Bedeutung, das aus anderen Luxussegmenten bekannt ist: teilen statt allein besitzen.

Das eigene Haus auf Mallorca, ein Chalet in den Alpen oder ein Rückzugsort an der Küste: exklusive Ferienimmobilien galten lange als Symbol für Status und Besitz. Doch wie in anderen Luxussegmenten verändert sich auch hier die Denkweise: Nicht zwingend alles besitzen, sondern flexibel nutzen.

Was bei Designertaschen, Yachten oder Privatjets bereits etabliert ist, erreicht zunehmend den Markt für hochwertige Ferienimmobilien. Statt ein Objekt allein zu kaufen, teilen sich mehrere Eigentümer:innen eine Immobilie inklusive echter Eigentumsanteile.

Ferienhaus besitzen, aber mit weniger Aufwand

Der Wunsch nach einem Zweitwohnsitz bleibt hoch. Gleichzeitig zeigt die Realität: Ferienimmobilien verursachen laufende Kosten, Verwaltungsaufwand und werden oft nur wenige Wochen pro Jahr genutzt. Modelle rund um sogenanntes Co-Ownership setzen genau dort an. Mehrere Personen erwerben Anteile an einer Immobilie und nutzen diese flexibel entsprechend ihres Bedarfs.

Myne Homes, nach eigenen Angaben Europas führender Anbieter für Managed Co-Ownership von Premium-Ferienimmobilien, bietet solche Eigentumsmodelle an. Miteigentümer:innen erwerben Anteile ab einem Achtel einer Immobilie. Die Anteile werden im Grundbuch abgesichert.

Zusätzlich können Immobilien innerhalb des Netzwerks getauscht werden, etwa zwischen verschiedenen Destinationen.

Eigentum ohne Organisation

Ein weiterer Unterschied zum klassischen Ferienhaus: Verwaltung und Betreuung übernimmt der Anbieter. Dazu zählen Reinigung, Instandhaltung, Garten- und Poolpflege sowie Concierge-Services.

"Der größte Luxus unserer Zeit ist nicht Besitz, sondern Freiheit", sagt Nikolaus Thomale, Gründer und Geschäftsführer von Myne. "Co-Ownership bedeutet, Eigentum und gleichzeitig frei und flexibel zu leben. Wir übernehmen alles, was Aufwand macht, damit unsere Co-Owner sich auf das Wesentliche konzentrieren können: ihr Zuhause und die Erlebnisse darin zu genießen. Gleichzeitig investieren sie smart in die Anlage Ferienimmobilie - Co-Ownership ist Investition statt Konsum."

Vom Statussymbol zum flexiblen Investment

Befürworter sehen in Co-Ownership nicht nur eine kosteneffizientere Form des Eigentums, sondern auch einen möglichen Vorteil für Tourismusregionen. Durch professionelles Management und stärkere Nutzung könnten Leerstände reduziert werden.

Myne Homes wurde 2021 in Berlin gegründet und bietet Miteigentum an Ferienimmobilien in Ländern wie Spanien, Italien, Frankreich, Österreich, Portugal oder Kroatien an. Das Unternehmen beschäftigt laut eigenen Angaben mehr als 100 Mitarbeitende und hat bislang über 60 Millionen Euro an Eigen- und Fremdkapital eingeworben.

www.myne-homes.com

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