Fotos vom Festakt
Maibaum am Wiener Prater feierlich aufgestellt

Die Veranstaltung verband traditionelles Brauchtum mit städtischem Frühlingsflair und zog zahlreiche Besucher:innen an.

Der Frühling ist da und mit ihm kehrt eine der lebendigsten Traditionen des Jahres zurück: das Maibaumaufstellen. Rund um den 30. April und den 1. Mai wird dieser Brauch vielerorts gepflegt und soll symbolisch den Beginn der warmen Jahreszeit symbolisieren

Verbindung zwischen Himmel und Erde

Seine Ursprünge reichen weit zurück. Bereits in vorchristlicher Zeit wurden Bäume als Verbindung zwischen Himmel und Erde verstanden. Man stellte sie auf, um Fruchtbarkeit, Wachstum und Glück zu erbitten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich daraus ein fest verankerter Brauch, der im Mittelalter zusätzliche Bedeutung erhielt: Der geschmückte Maibaum stand auch für die sogenannte "Tanzfreiheit", da nach der Fastenzeit wieder gefeiert und getanzt werden durfte.

Bis heute hat sich diese Symbolik erhalten, auch wenn sie sich im modernen Stadtleben in zeitgemäßer Form präsentiert.

Maibaumaufstellen im Wiener Prater

Am 30. April fand dieses traditionsreiche Ereignis auch im Wiener Prater statt. Am Riesenradplatz wurde der Maibaum im Rahmen einer öffentlich zugänglichen Veranstaltung aufgestellt und bildete den Mittelpunkt des Geschehens. Zahlreiche Besucher:innen versammelten sich, um dem Aufstellen beizuwohnen und gemeinsam den Frühling zu begrüßen. Der rund 20 Meter hohe Baum setzt nun inmitten des Wurstelpraters einen markanten Akzent. 

Festliche Stimmung und breites Publikum

Begleitet wurde das Maibaumaufstellen von musikalischen Darbietungen u.a. der Gruppe Dölsacher Tanzmusik, die für eine entsprechend festliche Stimmung sorgte. 

LEADERSNET war beim feierlichen Maibaumaufstellen im Prater. Einen Eindruck können Sie sich hier machen. 

www.prater.at

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