Kooperation mit Künstlerin
Analoges Fotoprojekt "Moments" krönt 130 Jahre Observer

Zum Firmenjubiläum startet das Brand Intelligence Unternehmen eine Kooperation mit Viktoria Morgenstern. Gezeigt werden 130 Kund:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen, die mit analogen Einwegkameras ihre beruflichen Tätigkeiten festhalten. 

Normalerweise analysiert Observer die Welt der Marken und Medien aus einer professionellen Distanz. Doch zum 130. Firmenjubiläum wechselt das Brand Intelligence Unternehmen die Perspektive und zeigt unter dem Titel "Moments" eine analoge Liebeserklärung an den Berufsalltag. Unterstützung bekommen es dabei von der Künstlerin Viktoria Morgenstein.

Gemeinsam statteten sie 130 Kund:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen mit Einwegkameras aus, um jene flüchtigen Augenblicke festzuhalten, die normalerweise im Verborgenen bleiben. Die Ergebnisse werden in einem O.Vation Coffee Table Book und bei einer Ausstellung im Herbst 2026 präsentiert. 

"Observer Moments"

Mit dem Projekt, das den Namen "Observer Moments" trägt, will das Unternehmen jene Menschen ins Rampenlicht rücken, die Observer seit vielen Jahren begleitet und mitgeprägt haben. 

Wie bereits erwähnt, erhielten die Teilnehmer:innen im Zuge dessen eine analoge Kamera, die Kodak FunSaver. Sie waren eingeladen, ein Foto von sich selbst oder von etwas aufzunehmen, das sie als wesentlich für ihre berufliche Tätigkeit empfinden. Ganz gleich, ob Porträt, Arbeitsplatz, Geste, Objekt oder Symbol – bewusst waren der Interpretation keine engen Grenzen gesetzt. Auf diese Weise entstand eine vielschichtige, visuelle Sammlung persönlicher Perspektiven, die den Arbeitsalltag und die individuellen Zugänge der Beteiligten auf authentische Weise sichtbar macht. 

130 Jahre Observer

Den ersten "Observer Moment" gab es am 23. September 1896. An diesem Tag veröffentlichte das unparteiische Tagblatt "Neues Wiener Journal" einen Bericht über die am 1. Oktober geplante Gründung eines Unternehmens mit dem Namen Observer. Inzwischen ist das Unternehmen der älteste Medienbeobachtungsdienst Österreichs und hat sich von der klassischen Zeitungsausschnitt-Sammlung zu einem modernen Betrieb für Media Intelligence und Markenanalyse entwickelt. 

"Es ist immer ein erhebendes Gefühl, wenn man einen Observer Moment von Kund:innen selbst miterlebt. Das macht die Bedeutung unserer Dienstleistung emotional greifbar und gibt der Arbeit von vielen Arbeitsstunden und modernster Technologie einen höheren Sinn", so Florian Laszlo, Geschäftsführer Observer. "Wenn man dazu bedenkt, dass wir seit 130 Jahren jeden Tag für solche Momente sorgen, können wir von Milliarden Observer Moments in der Unternehmensgeschichte sprechen. Das macht uns alle stolz und motiviert, die Arbeit fortzuführen und unsere Kund:innen glücklich zu machen – vielleicht weitere 130 Jahre lang."

Ausstellung, Coffee Table Book und Kreislaufwirtschaft

Die entwickelten Aufnahmen bilden schließlich die Grundlage für eine kuratierte Auswahl, die im Herbst diesen Jahres in einer Sonderausgabe des Observer Branchenmagazins O.Vation als Coffee Table Book veröffentlicht wird. Des Weiteren werden die Fotografien bei einer Ausstellung im Herbst 2026 gezeigt. 

Neben dem Berufsalltag der Kund:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen steht aber auch der bewusste Umgang mit Ressourcen im Fokus. So wurden die verwendeten Kameras nach Rücksendung von Observer gesammelt und vom Garage FilmLab mit neuen Filmen bestückt und wieder in Umlauf gebracht. Außerdem konnten all jene Teilnehmer:innen, die kein eigenes Bild aufnehmen wollten, alternativ einen Termin für ein persönliches Fotoshooting mit Morgenstern vereinbaren. 

"In einer Zeit der digitalen Bilderflut und KI-generierten Ästhetik wollte ich ein Projekt schaffen, das einerseits Authentizität und Reduktion auf das Wesentliche in den Mittelpunkt stellt und andererseits uns etwas wieder näher bringt, das in Zeiten der absoluten Beschleunigung abhandenkommt: das Warten auf Etwas und die Vorfreude, die das mit sich bringt. Mit der Einwegkamera halten wir inne – wir warten – und sehen mit anderen Augen", so die Künstlerin abschließend, für die bei Observer Moments vor allem die Rückbesinnung auf das Wesentliche im Vordergrund steht. 

www.observer.at

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