36 Millionen Nächtigungen
Österreichs Tourismus liegt zur Winterhalbzeit klar auf Wachstumskurs

| Larissa Bilovits 
| 01.03.2026

Zwischen November 2025 und Jänner 2026 verzeichneten heimische Beherbergungsbetriebe um 5,6 Prozent mehr Nächtigungen als im Vorjahr. Neben einer starken Nachfrage aus dem Ausland konnte auch der Inlandstourismus deutlich zulegen.

Zur Halbzeit der Wintersaison 2025/26 zieht die Tourismusbranche eine positive Zwischenbilanz: So verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe zwischen November 2025 und Jänner 2026 rund 36,11 Millionen Nächtigungen, was einem Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Alleine der Jänner erfreute sich mit 16,43 Millionen Nächtigungen einer überaus positiven Dynamik.

"Die starke Winterhalbzeit unterstreicht Österreichs Attraktivität als Winterdestination", ist Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner überzeugt, und ergänzt: "Unsere Betriebe stehen für Qualität, Professionalität und Verlässlichkeit. Das schafft Vertrauen bei Gästen aus dem In- und Ausland."

Starke Nachfrage aus dem In- und Ausland

Für zusätzlichen Schwung sorgten in der bisherigen Wintersaison die internationalen Gäste. So sind die Nächtigungen aus dem Ausland um 6,7 Prozent gestiegen, wobei sich vor allem Deutschland, die Niederlande, das Vereinigte Königreich und Tschechien als stärkste Herkunfsmärkte positionierten. Aber auch der Inlandstourismus legte deutlich zu.

"Österreich überzeugt international durch Qualität und Vielfalt. Gleichzeitig freut mich, dass auch der Inlandstourismus weiter wächst. Das zeigt, dass die Menschen unserem Angebot vertrauen und wir mit unserer strategischen Ausrichtung auf Qualität und Wertschöpfung richtig liegen", betont Zehetner.

Rückhalt aus den Tourismusregionen unerlässlich

Damit der Tourismus auch in Zukunft als Wirtschaftsmotor für Österreich fungieren kann, gelte es laut der Staatssekretärin, den gesellschaftlichen Rückhalt zu fördern: "Tourismus funktioniert nur mit den Menschen vor Ort." Diesbezüglich verweist Zehetner auf den jüngsten Verhandlungserfolg auf EU-Ebene: "Mit dem einstimmigen Ratsbeschluss zur Evaluierung der Geoblocking-Verordnung ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer rechtskonformen Lösung für Einheimischentarife gelungen. "Vorteile für die regionale Bevölkerung seien laut der Tourismus-Staatssekretärin kein Sonderrecht, sondern Ausdruck von Fairness. "Wer Gastfreundschaft lebt, soll auch spüren, dass sich der Erfolg des Tourismus positiv auf die eigene Lebensqualität auswirkt", betont Zehetner abschließend.

www.bmwet.gv.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV