Turnusmäßige Neuwahl
Eduard Fröschl übernimmt Bundesvorsitz der Jungen Industrie

| Larissa Bilovits 
| 01.03.2026

In Folge der turnusmäßigen Neuwahl tritt der Tiroler die Nachfolge von Julia Aichhorn im Bundesvorstand an. Als Stellvertretung agieren künftig Lennart Braun und Maximilian Nimmervoll.

Bei der Jungen Industrie (JI) kam es im Zuge der turnusmäßigen Neuwahl des Bundesvorstandes zu personellen Veränderungen.  Nachdem Bundesvorsitzende Julia Aichhorn, langjähriges steirisches Vorstandsmitglied, sich aufgrund der statutarischen Altersgrenze nicht mehr zur Wiederwahl stellte und somit aus dem Bundesvorsitzteam ausschied, tritt Eduard Fröschl von der Landesgruppe Tirol ihre Nachfolge an. Als Stellvertretung agieren künftig Lennart Braun (Landesgruppe Oberösterreich) und Maximilian Nimmervoll (Landesgruppe Wien).

Landesgruppe Steiermark würdigt Aichhorns Engagement

Julia Aichhorn engagiert sich seit 2016 in der Jungen Industrie. In der Steiermark stand sie der Organisation von 2018 bis 2023 als Landesvorsitzende vor, ehe sie in den Bundesvorstand wechselte. In einer entsprechenden Aussendung sprach die Junge Industrie Steiermark großen Dank an die scheidende Bundesvorsitzende aus und würdigte ihren engagierten Einsatz.

"Julia Aichhorn hat die Arbeit der Jungen Industrie mit hoher fachlicher Kompetenz, Klarheit und viel Gestaltungswillen geprägt – in der Steiermark ebenso wie auf Bundesebene. Ihr Engagement für Projekte wie 'Technik kinderleicht' und ihre Bereitschaft, auch unbequeme Positionen etwa in Generationen-Debatten einzunehmen, haben wichtige Impulse gesetzt. Gerade bei den für die Steiermark besonders wichtigen Themen der frühen Bildung hat sie konkrete Ergebnisse erzielt", betont die steirische Landesvorsitzende Hella Riedl-Rabensteiner. Der steirischen Jungen Industrie soll Aichhorn aber weiterhin erhalten bleiben – hier soll sie bis zur turnusmäßigen Wahl im Herbst 2026 aktiv mitarbeiten.

Aichhorn selbst zieht eine positive Bilanz ihrer Amtszeit: "Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und die Zeit als Bundesvorsitzende der JI. Es hat richtig Spaß gemacht und wir haben gemeinsam an vielen wichtigen Themen gearbeitet. Ich wünsche meinem Nachfolger von Herzen viel Erfolg."

Fröschl will Zusammenarbeit aller Jungen Sozialpartner intensivieren

Ihre Nachfolge tritt nun Eduard Fröschl an. Er ist als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von Swarovski und in der Fröschl Firmenfamilie als Geschäftsführer tätig und engagiert sich bereits seit einigen Jahren für die Junge Industrie im Rahmen der Industriellenvereinigung-Tirol.

"Ich will ein Vertreter der jungen Unternehmer:innen in Österreich sein, der für die Interessen der kommenden Generationen eintritt. Mit klarer Stimme, keinen Konflikt suchend, wenn notwendig aber durchaus bereit, für die berechtigten Interessen der Jungen einzutreten", so Fröschl. Zudem plane er, eine Intensivierung der Zusammenarbeit aller Jungen Sozialpartner: "Allen jungen Menschen in Österreich geht es um eine nachhaltende und gute Zukunftsentwicklung. Um das zu erreichen und um einen tatsächlichen Interessenausgleich im Interesse aller Beteiligten zu schaffen, müssen wir zusammenarbeiten. Da gehört es dazu, sich auf Augenhöhe und mit möglichst wenig Ressentiments zu begegnen. Gemeinsam mit einem starken Team werde ich unverzüglich mit dieser Arbeit beginnen. Ich freue mich darauf, die Stimme der jungen Generation in industrie- und standortpolitischen Fragen weiter zu stärken. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es wichtig, dass auch wir Junge mit einer Stimme für unsere Generation und unsere Unternehmen sprechen."

www.jungeindustrie.iv.at

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