Oliver Krainz neu an der Spitze
Führungswechsel im Vorstand des Media Award

| Redaktion 
| 01.03.2026

Oliver Krainz übernimmt die Präsidentschaft, zugleich werden die Wettbewerbskategorien überarbeitet. 

Am 8. September 2026 wird der Media Award zum 22. Mal vergeben. Hinter der Initiative stehen Azerion, Epamedia, Gewista, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, ORF-Enterprise, RMS Austria und VGN Medien Holding. Ziel ist es, herausragende Media-Leistungen aus Österreich zu würdigen und die Leistungsfähigkeit nationaler Mediaagenturen sowie die Innovationskraft heimischer Medienhäuser und Vermarkter in den Fokus zu rücken.

Vor dem Hintergrund, dass bereits 2,74 Milliarden Euro an österreichischen Werbegeldern an internationale Plattformen fließen, verstehe sich die Auszeichnung als Beitrag zur Stärkung des Medienstandorts. Sie soll Erfolge von Mediaagenturen innerhalb der österreichischen Medienlandschaft sichtbar machen.

Mit der im Vorjahr eingeführten Sonderkategorie "100% Österreich" werden zudem Kampagnen hervorgehoben, die vollständig im Inland konzipiert und ausschließlich in nationalen Medien umgesetzt wurden.

Vorstand im rotierenden System neu bestätigt

In der jüngsten Generalversammlung des gleichnamigen Vereins wurde der Vorstand im Rahmen des jährlich rotierenden Systems neu bestellt.

Oliver Krainz (Kronen Zeitung) übernimmt die Präsidentschaft von Oliver Böhm (ORF-Enterprise). Mario Frühauf (RMS Austria) fungiert in der aktuellen Funktionsperiode als Vizepräsident. Die Funktion der Kassierin liegt bei Andrea Groh (Gewista), unterstützt von Marcus Zinn (Azerion) als Stellvertreter. Andreas Janzek (Kleine Zeitung) verantwortet das Amt des Schriftführers. Dem Vorstand gehören außerdem Neslihan Bilgin (VGN Medien Holding), Oliver Böhm (ORF-Enterprise) und Petra Lang (Epamedia) an.

Qualität heimischer Medien im Mittelpunkt

Mit Blick auf die Rolle des Awards betont der neue Präsident die Bedeutung der Initiative: "Der Media Award ist ein bedeutungsvoller Impulsgeber, der jedes Jahr eindrucksvoll zeigt, was im Zusammenspiel aus nationaler Mediakompetenz der Agenturen und der Innovationskraft österreichischer Medien und ihrer Vermarkter möglich ist. Die Präsentation exzellenter Media-Leistungen über alle Gattungen hinweg ist richtungsweisend. Die zunehmende Dominanz der globalen Plattformen entwickelt sich zur Bedrohung für den unabhängigen Medienstandort und das demokratische System. Der Media Award präsentiert zum 22. Mal Paradebeispiele und fördert Bewusstsein für die Qualität heimischer Medien und ihrer Vermarkter."

Kategorien werden geschärft

Für die kommende Ausgabe kündigt der Vorstand inhaltliche Anpassungen an. Die vier Wettbewerbskategorien "Exzellente Media-Strategie", "Exzellente Media-Innovation", "Exzellenter Dateneinsatz" und "Exzellente Nachhaltigkeit in Media" werden überarbeitet und präzisiert, um die Attraktivität für Einreichungen weiter zu erhöhen.

Unverändert bleibt die Auszeichnung "Agency of the Year" als Gesamtsieg des Wettbewerbs. Seit der Einführung ging der Titel dreimal an Mediaplus Austria (2025, 2023 und 2022), einmal an Wavemaker (2024) sowie einmal an Mindshare (2021).

Darüber hinaus erhalten Preisträger:innen und Shortlist-Nominierte Punkte für das internationale RECMA Ranking, das führende Mediaagenturen weltweit erfasst.

Weitere Details zu Einreichmodalitäten und Neuerungen sollen in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

www.mediaaward.at

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