Neuer Generalsponsor
Stadt Wien und Bank Austria bündeln Kräfte für die Wiener Symphoniker

Wie im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt wurde, konnte mit der Großbank ein neuer Generalsponsor für das städtische Orchester gewonnen werden. Auf diese Weise beabsichtigt man, gezielt frei zugängliche Konzertformate zu unterstützen und das kulturelle Angebot für Wien zu stärken.

In einem Umfeld sinkender öffentlicher Kulturbudgets gewinnt die Einbindung privater Kapitalgeber:innen zunehmend an Bedeutung. So sind etwa die hiesigen verfügbaren staatlichen Gelder zuletzt um rund 7,6 Prozent zurückgegangen – eine Finanzlücke, die es in Anbetracht des Erhalts des Kulturangebots zu schließen gilt. Wie das gelingen kann, zeigten kürzlich die Wiener Symphoniker, die sich seit Kurzem über einen neuen Generalsponsor freuen dürfen – nämlich die UniCredit Bank Austria, die damit – wie im Vorjahr angekündigt –, ihre Sponsoringaktivitäten im Kulturbereich ausweitet, um so Spitzenkunst für die breite Öffentlichkeit zu ermöglichen. 

Gemeinsame Pressekonferenz

Die Übernahme der Sponsorschaft wurde am 10. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Daran beteiligt waren neben den Verantwortlichen der UniCredit Bank Austria auch Vertreter der Wiener Symphoniker und der Stadt Wien. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen demnach die Programmpunkte des Orchesters, die einem breiten Publikum offenstehen und frei zugänglich sind.

"Die Wiener Symphoniker stehen wie kaum ein anderes Orchester für musikalische Exzellenz und für ein Kulturverständnis, das alle Menschen in unserer Stadt einschließt", betont Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Es freue ihn sehr, dass sich "mit der UniCredit Bank Austria ein starkes privates Unternehmen im Kulturbereich engagiert und damit einen wichtigen Beitrag zu einem niederschwelligen, frei zugänglichen Kulturangebot leistet". Solche Partnerschaften seien es, die Spitzenkunst für alle Wiener:innen ermöglichen – "und genau das ist der Wiener Weg einer verantwortungsvollen, sozialen und offenen Kulturpolitik", so das Stadtoberhaupt.

Der CEO der UniCredit Bank Austria, Ivan Vlaho, ergänzt: "Wir sind sehr stolz darauf, der neue Generalsponsor der Wiener Symphoniker zu sein. Im Rahmen der Neuordnung und Ausweitung unseres Kultursponsorings stehen kulturelle Angebote im Fokus, die einem breiten Publikum offenstehen. Wir wollen einen niederschwelligen, jedoch qualitativ hochwertigen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen. Das heißt auf den Punkt gebracht: Wir fördern Spitzenkunst für alle, Kunst auf Weltklasse-Niveau für ein breites Publikum. Das ist die neue Leitlinie der Bank Austria beim Kultursponsoring."

Der Intendant der Wiener Symphoniker, Jan Nast, sieht in der Partnerschaft wiederum eine Bestätigung ihres Weges, "ein Orchester für alle Menschen zu sein und dabei bedingungslos auf Qualität zu setzen". Für ihn zeige das Engagement der UniCredit Bank Austria, "dass Kultur Werte des Zusammenhaltes, der Gemeinschaft und der Solidarität stiftet – für Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen". 

Highlights der Kooperation 

Wien ist und bleibt das Epizentrum der klassischen Musik – mit den Wiener Symphonikern als pulsierenden Motor. Denn mit einer Bilanz von rund 180 Konzerten pro Saison schlägt das Traditionsensemble die Brücke zwischen historischem Erbe und moderner Innovationskraft. Im Fokus der Kooperation mit der UniCredit Bank Austria stehen heuer folgende Konzerte:

• Die "Beisl"-Konzerte am 13. Mai 2026 rund um den Yppenplatz in Ottakring, bei denen sich Ensembles der Wiener Symphoniker in verschiedenen Lokalen im 16. Bezirk präsentieren
• Ein Kammerkonzert im Bank Austria Park im Frühjahr 2026 
• Das Prater-Picknick der Wiener Symphoniker am 1. und 2. Juli 2026 mit Ilia Staple, Rolando Villazón, Teya und Holly Hyun Choe auf der Kaiserwiese im Prater. ORF 2 überträgt das Konzert am Freitag, 3. Juli.
• Den Wiener Advent am 16. Dezember 2026 im Wiener Stephansdom mit Christiane Karg, Lucas van Lierop und Elim Chan. ORF III zeigt das Konzert am 4. Adventsonntag um 20.15 Uhr.

Umfrage zur "Kultur-Partnerschaft"

Im Zuge ihres Engagements hat die UniCredit Bank Austria jüngst eine Umfrage in der Wiener Bevölkerung ab 16 Jahren durchgeführt (1.009 Befragte), in der auch die Akzeptanz von Partnerschaften privater Unternehmen mit der öffentlichen Hand, konkret der Stadt Wien, zur Umsetzung von Kulturangeboten abgefragt wurde. Laut Auswertung würden 69 Prozent der Befragten und somit die Mehrheit Kooperationen zwischen der Stadt Wien und privaten Unternehmen befürworten, wenn es um Projekte und Angebote im Bereich der Kunst und Kultur geht. Freier Zugang sowie kostenlose, niederschwellige Angebote seien den Wiener:innen diesbezüglich besonders wichtig. 74 Prozent der Befragten legen dabei besonderen Wert darauf, dass Banken sich sozial und kulturell engagieren. Einig sind sich zudem 92 Prozent, dass traditionsreiche Orchester, wie jenes der Wiener Symphoniker, wichtig für den hiesigen Kulturstandort sind. 

www.wienersymphoniker.at

www.bankaustria.at

www.wien.gv.at

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