Wohnraumerweiterung im Fokus
Buwog steigert Aktivitäten bei Bau, Bestand und Kundenservice

| Redaktion 
| 28.01.2026

Mit dem Start von sieben Bauprojekten, der Fertigstellung von Wohnungen und gezielten Bestandsankäufen reagiert der Wohnimmobilienentwickler auf die angespannte Lage am österreichischen Wohnungsmarkt. Parallel dazu soll das Serviceangebot für Kund:innen ausgebaut werden.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Buwog in der Projektentwicklung wieder an Dynamik gewonnen und zugleich in der Bewirtschaftung von Bestandsimmobilien neue Impulse setzen können. Das zeigen die aktuellen Unternehmensergebnisse. Diese Entwicklung soll im Jahr 2026 fortgeführt werden.

Die beiden Geschäftsführer Andreas Holler und Kevin Töpfer betonen, dass in sämtlichen Geschäftsbereichen weiterhin großes Potenzial für Wachstum und Weiterentwicklung bestehe. "Obwohl sowohl die politischen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (noch) nicht optimal sind, sehen wir es als unsere Verantwortung als Bauträger, unsere Bau-Aktivitäten wieder in großem Volumen fortzusetzen, so können wir einer drohenden Wohnungsnot aktiv entgegenwirken", so Holler und fügt hinzu: "Darüber hinaus sind wir zuversichtlich, dass es zu einer weiteren Verbesserung der Marktbedingungen kommen wird."

Auch Kevin Töpfer hebt den Fortschritt hervor, den das Unternehmen in den vergangenen Jahren erzielt habe: "Wir haben die vergangenen Jahre intensiv dafür genutzt, uns weiterzuentwickeln und unsere Produkte und Services zu optimieren. Dieser Fortschritt kommt besonders unseren Kund:innen zugute, die von mehr Transparenz und Effizienz und selbstverständlich von neuen Angeboten profitieren."

Neubauvorhaben zur Entlastung des Wohnungsmarkts

Ein Schwerpunkt des Buwog-Engagements 2026 soll in der Projektentwicklung liegen. Laut dem Wohnimmobilienentwickler sollen in sieben neuen Bauvorhaben in Österreich künftig rund 1.340 Wohneinheiten entstehen. Zusätzlich sind etwa 3.600 Wohneinheiten in Vorbereitung oder Planung. Holler betont, dass aktuelle Zahlen zeigen, dass in Summe deutlich weniger Wohnungen fertiggestellt werden, als der Markt sie benötigen würde. Diese Situation werde sich in den nächsten Jahren noch weiter zuspitzen. "Insofern ist jede Baubewilligung, jede erfolgreiche Umwidmung und vor allem jedes fertiggestellte Projekt eine Erleichterung für den Wohnungsmarkt und alle Wohnungssuchenden", so Holler. 

Zu den Baustandorten zählen mehrere Stadtprojekte in Wien, darunter die Lange Allee, die Wagramer Straße, ein Projekt am Augarten, die Forsthausgasse und der Laaer Berg, sowie Vorhaben in Schwechat und der zweite Bauabschnitt des Südtiroler Quartiers in Salzburg.

Auch bei der Fertigstellung steht 2026 im Zeichen neuer Wohnangebote: In Summe sollen rund 454 Wohnungen, etwa im Drygalski-Projekt, bei MyTurn, im ersten Bauabschnitt des Südtiroler Quartiers und im Projekt viéno in Vösendorf, bezugsfertig werden.

Bestandsankäufe als Wachstumstreiber

Neben dem Neubau will das Unternehmen durch gezielte Bestandsankäufe ihre Marktposition stärken. Töpfer erläutert, dass dieser strategische Schritt das Portfolio nicht nur vergrößere, sondern zugleich "die Energieeffizienz unseres Portfolios verbessern" könne.

Beispielhaft wurde der Erwerb eines Wohnobjekts in Graz-Eggenberg genannt: Das 2018 errichtete Gebäude umfasst 108 freifinanzierte Mietwohnungen, einen Kindergarten und 85 Stellplätze. Für den Ankauf ausschlaggebend waren laut Töpfer unter anderem die Energieeffizienz sowie die günstige infrastrukturelle Lage in der Nähe der Fachhochschule Johanneum und des Hauptbahnhofs. Mit dem Ankauf übernimmt die Buwog zudem das Verwaltungsmandat für die Anlage und erweitert damit ihr Serviceportfolio.

Erweiterung des Serviceangebots

Parallel zum Wachstum im Bau- und Bestandsgeschäft soll auch das Kundenerlebnis ausgebaut werden. Die Buwog plant eine stärkere digitale Ausrichtung, um Transparenz und Effizienz zu steigern, und will das Rundum-Service-Paket weiterentwickeln. Im Zuge dessen werden die bislang verknüpften Bereiche "Verwalterei", "Maklerei" und "Handwerkerei" künftig auch einzeln beauftragbar sein. "Wir freuen uns sehr, einen Teil unserer Leistungen nun auch für alle Wohnungseigentümer:innen und Mieter:innen und sogar für externe Hausverwaltungen anbieten zu können", betont Töpfer. 

Das erweiterte Angebot ermögliche eine flexiblere Nutzung und richte sich an ein breiteres Kundenspektrum, vom Einzelobjekt bis hin zu größeren Portfolios, wobei alle Dienstleistungen vom Ankauf bis zur Verwaltung und möglichen Sanierungsmaßnahmen abgedeckt seien.

www.buwog.at

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