Budweiser muss nach Bier-Verbot bei der WM tausende Liter loswerden

| Redaktion 
| 24.11.2022

Wohin mit den Unmengen am Gersten- und Hopfensaft, die extra wegen des Fußballturniers nach Katar gekarrt wurden? Die Brauerei hat sich darüber Gedanken gemacht und einen spektakulären PR-Stunt gelandet.

Zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel lies Katar die Bier-Verträge platzen – die Getränke dürfen rund um die Stadion weder verkauft, noch konsumiert werden (LEADERSNET berichtete). Natürlich gibt es aber Ausnahmen, etwa für Betuchte und FIFA-Offizielle.

Der Exklusivertrag, es soll um 75 Millionen Euro gegangen sein, den die FIFA mit der Biermarke Budweiser abgeschlossen hat, ist damit hinfällig. Wer zahlt, ist noch unklar.

Eigene Tanker karrten Bierdosen an

Verständlich, dass man bei Budweiser in großer Vorfreude auf das glänzende Geschäft eine gigantische Lagerhalle im Wüsten-Emirat anmietete. Mit Tankern, berichtet The Sun, habe man enorme Mengen an Bier eigens aus England angekarrt.

Siegerland erhält das Bier

Was wird aber jetzt aus den abertausenden Litern Bier? Budweiser verkündete nun, dass sich das Gewinnerland am 18. Dezember nicht nur über den begehrtesten Pokal der Welt freuen darf. Denn neben dem Weltmeistertitel bringt die Mannschaft auch die tausenden Dosen Budweiser-Bier mit nach Hause. Nicht persönlich versteht sich. Aber die Bierbrauerei verspricht dem Siegerland das flüssige Gold zukommen zu lassen. Ein gelungener PR-Stunt ist das allemal.

www.budweiser.co.uk

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